Authentische Familienfotos mit viel Herz

Veröffentlicht am 18 September 2019 von Verena Arnold
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Fotografie spielt in vielen Bereichen wie beispielsweise in der Werbung und im Marketing eine große Rolle. Doch auch ein sehr klassisches Gebiet – ein nettes Foto für Oma und Opa anzufertigen – ist immer noch beliebt. Viele Eltern wollen sich und ihre Kinder zusammen als Familie verewigen, solange die Kleinen noch nicht erwachsen sind und ihr eigenes Leben führen. Vor allem für die Großeltern sind solche Fotos eine große Freude. Viele ziehen dabei professionelle Familienfotos den amateurhaften Schnappschüssen aus dem Urlaub vor – dafür gibt es spezialisierte Fotografen, die die Wünsche und Vorstellungen der Familie gern in die Wirklichkeit umsetzen.

Susanne Werding wurde 1980 in Gießen geboren und lebt seit 1997 in Düsseldorf, wo sie den ersten Job, die Liebe und die Leidenschaft zur Fotografie gefunden hat. Die zweifache Mutter hat zunächst Journalistik und Geschichte studiert. Nach ihrem Studium und verschiedenen Auslandsaufenthalten arbeitete sie lange in einer PR Agentur. Der Schwerpunkt lag auf Corporate Publishing, also dem Konzipieren, Texten und Fotografieren für Unternehmenspublikationen wie Mitarbeiter- und Kundenzeitschriften.

Komplett selbstständig ohne Netz und doppelten Boden ist sie seit Januar 2019. Sie fotografiert zwar schon sehr viel länger, war aber davor in Elternzeit oder in Teilzeit in der PR angestellt. Der Sprung in die Selbstständigkeit hat sich auf jeden Fall für sie gelohnt und sie ist froh, genau das machen zu können, woran ihr Herz hängt. Neben Familienfotografie nimmt sie nun auch immer mehr Aufträge in der konzeptionellen Businessfotografie und im Bereich Lifestyle-Fotografie an. Alles, was mit Menschen und Geschichten zu tun hat, begeistert Susanne Werding.

Unsere Interviewpartnerin Susanne Werding ist Fotografin

 

Susanne, nach deinem Anfang mit klassischer Studiofotografie hast du schnell gespürt, dass es dich fotografisch zu ganz anderen Bildern und Momenten hinzieht. Du beschäftigst dich hauptsächlich mit der Familienfotografie. Was ist für dich das Besondere an der Familienfotografie und was bereitet dir an deinem Beruf besonders Freude?

Grundsätzlich liebe ich es einfach, Kinder zu fotografieren. Ich mag diese Spontanität, die man mit Kindern zwangsläufig an den Tag legen muss. Draußen oder aber auch bei den Familien zu Hause zu fotografieren, bietet einem die Chance, echte Momente einzufangen. Die einzelnen Familienmitglieder wirklich so einzufangen, wie sie sind. Mit allem, was sie als Persönlichkeit ausmacht. Mir ist es wichtig, dass Bilder in die Tiefe gehen und mehr zeigen als ein „Cheese“-Lächeln. 

 

Welche besonderen Augenblicke machen eine Familie nach deiner Ansicht aus und welche Momente fängst du aus diesem Grund mit deiner Kamera ein? Mit welchen Tipps und Tricks arbeitest du als professionelle Fotografin, um sicherzustellen, dass deine Fotos nicht gekünstelt wirken?

Familienbilder sollten nicht austauschbar sein. Jede Familie ist anders – und das möchte ich auch sichtbar machen. Dazu gehören zum Beispiel all die kleinen, liebevollen Gesten. Wenn Papa der Tochter die Haare aus dem Gesicht streicht oder den Sand aus dem Schuh schüttelt. All diese Momente der Nähe und Vertrautheit. Gemeinsames Herumtollen auf der Wiese. Und das darf auch ruhig mal ein Flunsch sein, weil vielleicht gerade irgendwas nicht so passt. Das gehört ja alles zur Kindheit dazu.
Natürlich ist auch immer das eher klassische Familienfoto dabei, wo alle zusammen drauf sind und in die Kamera gucken. Das ist oft vor allem für die Großeltern wichtig. Nachdem diese Bilder „abgearbeit“ sind, lass ich die Kinder oft einfach machen. Ich gehe in Kontakt mit ihnen und schaue, was gerade passt. Dabei entstehen dann meist die schönsten und authentischsten Bilder. Manchmal gebe ich Spielanregungen, um alle in engen Kontakt miteinander zu bekommen. Darüber hinaus braucht es eigentlich keine Form von Tricks. Ich habe Spaß an dem, was ich tue und mag Kinder einfach. Ich glaube, das merkt man. 

 

Mit welchem Equipment arbeitest du bei deinen Shootings? Welche Kamera verwendest du? Welche Funktionen deiner Kamera verwendest du besonders gerne und warum?

Ich fotografiere momentan mit der Nikon D800 und habe eigentlich immer drei Festbrennweiten dabei: 35mm, 50mm und 100mm. Damit variiere ich je nach Situation und gewünschter Bildaussage.

 

Was macht dich als Fotografin aus? Wie hebst du dich von anderen Fotografen oder Fotostudios um Umkreis ab?

Puh, eine schwierige Frage. Es gibt mittlerweile wirklich eine große Vielzahl guter Fotografen im Umkreis. Und trotzdem hat jeder seinen ganz eigenen Stil und damit seine Berechtigung. Was ich mache, ist die sogenannte „Lifestyle-Reportage“. Das bedeutet, es geht in Richtung Reportage- oder Doku-Fotografie – dabei rücke ich meine Familien aber durchaus „ins rechte Licht“. Das heißt, ich sehe, an welchen Locations und Lichtsituationen das Bild perfekt wird und dirigiere meine Kunden entsprechend. Oder gebe Ideen, was man mit den Kindern konkret machen kann, um Momente der Nähe zu schaffen, Spaß miteinander zu haben. Dazu habe ich ein gutes Gespür für den richtigen Moment. Wer also authentische Bilder mit viel Herz haben möchte, ist bei mir sicher gut aufgehoben.

Familienbilder sollten nicht austauschbar sein

 

Spontanität und Freude an der Arbeit mit Kindern

Wer sich als Familienfotograf hervortun will, muss vor allem Freude an der Arbeit mit Kindern haben. Diese machen oft, was sie wollen und darauf muss man sich einstellen, um in den spontanen Situationen schöne Bilder anzufertigen. Diese spontanen Fotos, welche die Familie beim gemeinsamen Spielen oder alltäglichen Tätigkeiten festhalten, sind am authentischsten. Zwar sind vor allem bei den Großeltern auch die klassischen Familienporträts sehr beliebt, doch ungeplante Fotos mitten im Spiel zaubern einem immer wieder ein Lächeln auf die Lippen, wenn man sie betrachtet.

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