Authentische Fotos in einer lockeren Atmosphäre

Veröffentlicht am 19 Mai 2020 von Verena Arnold
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Die Fotografie stellt viele Herausforderungen an den Mann oder die Frau hinter der Kamera. Für ein gelungenes Foto, das weder künstlich noch gestellt wirkt, sondern authentisch die Realität wiedergibt, benötigt man weit mehr als nur fachliches Know-How und eine gute Kamera. In der Arbeit mit Menschen ist vor allem auch Charakter wichtig. Die Kunden sollen sich wohlfühlen und vergessen, dass sie fotografiert werden. Dafür muss der Fotograf eine entspannte Atmosphäre kreieren, sympathisch auftreten und den Kunden konstruktiv erklären, was zu tun ist, damit ein beeindruckendes Ergebnis erzielt wird. Somit muss ein Fotograf eine Vielzahl an Kompetenzen mitbringen, damit ein Shooting gelingen kann. 

Daniel Schmitt vereint diese Fähigkeiten. Er ist 51 Jahre alt und lebt und arbeitet in Wuppertal.  Er machte eine klassische Berufsausbildung zum Fotografen und arbeitete ein paar Jahre danach als angestellter Fotograf und Fotoassistent gearbeitet. 1996 wagte er den Sprung ins kalte Wasser und machte sich mit seinem Studio für Fotografie namens Spitzlicht Fotografie selbstständig. Er wollte später immer noch studieren, aber dazu ist es dann leider nie gekommen. Seine große private Leidenschaft ist die Musik. Er sammelt seit seiner Jugend Vinylplatten und legt auch seit circa 20 Jahren in unregelmäßigen Abständen auf. Musik spielt in seinem Leben, egal ob beruflich oder privat, immer eine wichtige Rolle. Bei ihm im Studio, im Auto oder zu Hause läuft fast immer Musik. Besonders gern fotografiert er aus diesem Grund auch Musiker oder Bands, sowohl live, aber fast noch lieber im direkten 1:1 Kontakt, also im Porträt.

Zur Fotografie kam er, nachdem im Anschluss an Abitur und Zivildienst erstmal eine Zeit der Orientierung angesagt war. Er jobbte viel und hatte verschiedene Praktikumsstellen. Da war von der Schreinerei bis zur Werbeabteilung in der Sparkasse alles Mögliche dabei. Eigentlich wollte er unbedingt Kunst studieren, scheiterte aber mehrfach an verschiedenen Aufnahmeprüfungen. Die Fotografie als sein Medium entdeckte er erst vergleichsweise spät für sich. Am Ende der Orientierungszeit landete er dann bei einem Industriefotografen, der ihn für ein Jahr als Praktikant eingestellt hatte. Dort lernte er sehr viel Technik. Sie machten viele tolle Fotoreisen, was sehr spannend und aufregend für ihn war. Im Zuge dessen lernte er sehr viel über Lichtsetzung und das Fotografieren on Location. Das nützt ihm manchmal noch heute. 

Daniel Schmitt wurde eine Ausbildung angeboten, weil er und der Fotograf sehr gut miteinander zurechtkamen, was er aus heutiger Sicht für einen wirklich wichtigen Faktor hält. Oft arbeitet man im kleinen Team und es ist wichtig, sich aufeinander verlassen zu können und vor allem auch menschlich miteinander klarzukommen. Das wird oft unterschätzt. Aber für das Gelingen außergewöhnlicher Fotografien ist eine gute Atmosphäre am Set  essentiell und die entsteht aus einem guten Team. Auch wenn er heute fast ausschließlich alleine arbeitet, nimmt er bei manchen Jobs sehr gerne eine Kollegin zur Assistenz mit. Vor einigen Jahren war das noch anders, da hatte er eine Studiopartnerin, zwischenzeitlich auch mal zwei Auszubildende und fast immer Praktikanten. 

Im Studio Spitzlicht Fotografie begann er mit Industriefotografie und Produktfotografie. Industriefotografie spielt bei ihm heute immer noch eine Rolle, ist aber eine ganz andere Geschichte als noch in den 90iger Jahren. Später hat sich sein Gebiet immer mehr Richtung Werbung, Porträt und Unternehmenskommunikation entwickelt. Also das, was man heute zeitgemäß Corporatefotografie nennt. Da kommt es auch schon mal je nach Kunden auf industrielle Skills an, aber im Groben geht es immer um das kreative, fotografische Dokumentieren oder Inszenieren von Dingen, Prozessen oder Menschen in ihrem Tun und Schaffen.

Unser Interviewpartner Daniel Schmitt ist als Fotograf tätig

 

Was verbindet dich mit der Fotografie? Was war dein schönstes oder schlimmstes Erlebnis als Fotograf?

Die Fotografie ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, auf eine vergleichsweise schnelle Art spannende, verrückte oder skurrile Dinge in dieser Welt festzuhalten und für andere sichtbar zu machen, bestenfalls auf eine Art, wie sie sie vorher vielleicht noch nicht gesehen haben. Die Begegnung und das Fotografieren von Menschen mit all ihren Spezialitäten und Geschichten im Hintergrund ist für mich in den letzten Jahren zunehmend bedeutender geworden. Daraus ziehe ich heute den größten persönlichen Nutzen. Und, letzten Endes sind auch einige bekannte Persönlichkeiten vor meiner Kamera gelandet. Das ist natürlich immer besonders aufregend. Ich habe da immer vorab ordentlich Ehrfurcht, die sich jedoch im konkreten Arbeitsprozess schnell auflöst und ich im Anschluss immer wieder feststelle, dass auch das vor allem Menschen, wie Du und ich sind. Die Termine funktionieren meistens sehr professionell, auf eine angenehme Art konstruktiv und gelassen. Begegnungen auf Augenhöhe. Ich glaube, ich kann die besten Ergebnisse erzielen, wenn ich freie Fahrt habe, also mir keiner viel reinredet und mich einfach mal machen lässt. Das heißt nicht, dass ich nicht auf Wünsche und Anregungen von außen reagiere, aber ein Grundvertrauen in meine Art der Fotografie muss ich als Arbeitsgrundlage voraussetzen.
Und na klar ist es schön nach Abschluss einer Produktion, wenn mir ein Kunde zurück meldet, so toll hätte er sich und sein Unternehmen noch nie gesehen. Oder scheue Personen, die sich eigentlich nicht wohl fühlen vor der Kamera, aber am Ende doch ein wirklich gutes Porträt von sich haben und sich so auch gut akzeptieren können. In solchen Momenten freue ich mich natürlich sehr über positive Rückmeldungen und bin dann auch aufrichtig stolz darauf. Das motiviert mich immer wieder aufs Neue, mich in das nächste ungewisse Abenteuer zu begeben.
Ein spezielles schlimmes Erlebnis kann ich gar nicht so eindeutig benennen. Schwierig finde ich grundsätzlich Situationen, wenn man mir mit überhöhten Erwartungshaltungen begegnet. Das kommt zum Glück recht selten vor. Aber wenn, dann sind es sind oftmals persönliche Unsicherheiten, vielleicht auch die Unerfahrenheit oder Überforderung im Umgang mit kreativen Dienstleistern. Vielleicht auch gleichzeitig ihr eigener Erfolgsdruck, der dann in eine Sackgasse führen kann. Wenn es möglich ist, versuche ich solche Situationen schnell zu erkennen und die Lage zu entschärfen. Das ist zwar nicht einfach und ganz selten auch mal nicht erfolgreich, aber meistens bekomme ich das hin und das Endergebnis wird dann doch noch ein sehr gutes. Ein Trick ist vielleicht in diesen Situationen die Ruhe zu bewahren und sich den unsicheren Kunden zum Teamplayer auf Augenhöhe zu machen. Abbrechen musste ich zum Glück bis heute noch nie einen Job.

 

Gibt es etwas, was du als absolute Stärke deiner Fähigkeiten im Bereich der Fotografie bezeichnen würdest? Wie hast du deinen eigenen fotografischen Schwerpunkt entwickelt?

Ich kann gar nicht so genau benennen, wie sich mein heutiger fotografischer Schwerpunkt entwickelt hat. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Erfahrung und Reife des langjährigen Berufs bei gleichzeitiger Neugier auf neue Dinge und Begegnungen. Wichtig ist mir immer, experimentierfreudig zu bleiben.
Man sagt mir nach, dass ich wirklich kommunikativ und gut im Umgang mit Menschen bin. Ich versuche immer, ins Gespräch zu kommen, mich zu interessieren für mein Gegenüber, eine positive, angenehme und lockere Atmosphäre zu erzeugen. Das ist tatsächlich sozusagen das Geheimrezept, wenn es darum geht, authentische glaubhafte Bilder in künstlichen oder gestellten Situationen zu produzieren. Für mich steht immer an oberster Stelle, dass die Menschen sich vor meiner Kamera wohlfühlen, die Kamera fast nicht mehr wahrnehmen und mögliche Ängste und Unsicherheiten in der Konfrontation mit sich selbst zur Seite legen können, um sich dann mit mir gemeinsam auf die Reise zu begeben. Das ist extrem wichtig im Bereich Team- oder Mitarbeiterfotos.
Ein weiterer Aspekt ist vielleicht, dass ich manche Dinge auf eine Art wahrnehme, die andere gar nicht sehen oder immer daran vorbeilaufen, ohne ihnen irgendeine Beachtung zu schenken.
Ich denke, diese beiden Fähigkeiten, gemischt mit meinen technischen Skills, sind ganz gute Voraussetzungen für den Erfolg im Bereich Unternehmenskommunikation.
Zwei andere wichtige Grundvoraussetzungen sind absolute Zuverlässigkeit und ein guter Service im Handling und Abwicklung.

 

Du arbeitest seit geraumer Zeit mit verschiedenen Unternehmen. Hast du aus den Produktionen ein Lieblingsbild? Für welchen Kunden würdest du gerne einmal arbeiten?

Für einen Kunden habe ich in den letzten Jahren immer wieder recht bekannte Musiker fotografieren dürfen. Zuletzt die Musiklegende Alan Parsons, den ich in seiner Rolle als Markenbotschafter porträtiert habe. Da gab es auch eine Story mit meinem Porträt in dem Magazin MINT. Das sind natürlich, wie ich schon erwähnt habe, immer sehr spannende Begegnungen. Und diese Motive haben natürlich einen große Wirkung nach außen. Davon hätte ich gern mehr, vielleicht auch noch mehr im editorialen, als im werblichen Kontext, gern auch mal für größere internationale Magazine.
Spannend wären natürlich auch Corporate- oder Porträtaufträge für große Unternehmen, wie zum Beispiel die Telekom oder Siemens, vielleicht auch mal für die großen Player in der Automobil- oder Bankenbranche.
Ganz sicher ist, egal wie die aktuelle Krise am Ende ausgehen wird: Es bleibt spannend. 

 

Wie wichtig ist die Foto-Nachbearbeitung und welche Software nutzt du dafür? Wo kann man dein Portfolio sehen?

Ich begebe mich nach einem Shooting immer sehr gern an die Nachbearbeitung, denn dort kann ich meine Vorstellung, wie ein Bild am Ende aussehen soll, unmittelbar weiterentwickeln. Das war früher ganz anders. Man gab Dias oder Negative ab und was damit dann am Ende passierte, hattest Du nicht mehr in der Hand. Laborarbeit empfand ich früher auch als eine eher lästige, unangenehme Arbeit. Du warst immer im Dunkeln und fühltest dich wie ein Maulwurf. Das war so gar nicht mein Ding. Heutzutage bin ich mein eigener Laborant und entwickle die Bilder am Monitor, wie ich es mag und ich es möchte. Das ist eine sehr befriedigende Arbeit, weil ich so meinen Kunden ein für mich perfektes Bild mit einem individuellen Look geben kann.
Ich arbeite zur Entwicklung von Bildserien vorrangig mit Lightroom und in Einzelfällen je nach Anforderung schon mal auch mit NikSoft Filtern und Topazfiltern. Für Hautoptimierungen kommt auch schon mal das Programm PorträtProfessional zum Einsatz, das aber dann sehr vorsichtig und reduziert. Damit kann man nämlich auch schnell übertreiben.
Mein Portfolio und aktuelle Projekte kann man wunderbar auf meiner Webseite verfolgen: www.spitzlicht.de
In den sozialen Medien habe ich darüber hinaus natürlich eine Spitzlicht Facebookseite und nutze Instagram für die aktuellen Dinge oder einfach mal nur witzige Momentaufnahmen, die ich da gern teile. Und klar, ich bin natürlich auch in den beiden wichtigen Business Plattformen XING und LinkedIn vertreten.

Daniel bleibt stets experimentierfreudig

 

Erfahrung, Reife und Neugierde

Das alles zeichnet Daniel Schmitt als Fotografen aus. Er bleibt stets experimentierfreudig und steckt vor allem in die Nachbearbeitung seiner Bilder viel Aufwand, um ein optimales Ergebnis für seine Kunden zu kreieren. Darüber hinaus zeichnen ihn seine Zuverlässigkeit und sein guter Service im Handling und in der Abwicklung aus. Sein Tätigkeitsgebiet bezieht sich hauptsächlich auf Werbung, Porträt und Unternehmenskommunikation. Inzwischen durfte er bereits einige bekannte Persönlichkeiten porträtieren, worauf er sehr stolz ist. Stolz macht ihn auch das positive Feedback, das er von vielen Kunden für seine Arbeit bekommt. 

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