Das richtige Licht in der goldenen Stunde

Veröffentlicht am 17 Juni 2020 von Verena Arnold
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Die Eltern von Martin Koch gaben ihrem Sohn einst einen wunderbaren Spruch mit auf seinen Lebensweg: „Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume!” Der 44-Jährige lebt tatsächlich seinen Traum: Als mobiler Fotograf ist Martin in ganz Deutschland unterwegs und hat als Hochzeitsfotograf schon unzählige emotionale Tage erlebt. Mit seinem Mountainbike erkundet er sehr oft die Natur. Warum ihn insbesondere die frühen Morgenstunden und die Nacht faszinieren, hat er uns im Interview verraten.

Der gebürtige Bochumer, der vor mehr als 20 Jahren in der Pfalz eine neue Heimat fand, bezeichnet sich selbst als „One-Man-Show“: Vom Marketing und der Vorplanung übers Fotografieren bis hin zur Nachbearbeitung erledigt Martin alles selbst. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann absolvierte Martin eine Weiterbildung zum Internet-Assistenten. Er erhielt eine Festanstellung als Webmaster, war für die technische Betreuung von Veranstaltungen und für deren fotografisches Dokumentieren verantwortlich.

Martin fotografierte nicht nur Events, sondern erstellte auch Business-Porträts von Mitarbeitern. Als eine Arbeitskollegin, die seine Arbeit sehr schätzte, ihn 2015 dazu motivierte, die Hochzeit ihrer Tochter zu fotografieren, war das Martins persönlicher Wendepunkt. Denn diese Arbeit war eine Punktlandung. Er meldete sein Gewerbe an und begann an den Wochenenden mit Begeisterung Hochzeiten zu begleiten. Inzwischen kann Martin von seiner Selbstständigkeit leben.

Unser Interviewpartner ist Fotograf Martin Koch

Martin, wie lange bist du schon Fotograf und was fasziniert dich an diesem Beruf? Hast du als Kind schon gerne fotografiert oder hast du deine Leidenschaft erst später entdeckt?

Ich habe 2015 mein Gewerbe angemeldet und arbeite seit Juli 2019 selbstständig als Fotograf. Meine Eltern haben mir als kleines Kind eine Kamera in die Hand gedrückt, die ich nie abgelegt habe. Das, was mich daran immer fasziniert hat, war die Tatsache, dass man oft Dinge auf den Fotos entdeckt, die man zuerst nicht wahrgenommen hat. Dinge, die vielleicht sonst für immer verborgen geblieben wären. Ich habe dadurch gelernt, auch offener und bewusster durch die Welt zu gehen. Meine Vision ist es, Emotionen mit meinen Fotos sichtbar zu machen. Ich erinnere mich noch heute an den Tag, an dem ich zum ersten Mal geplant den ersten Sonnenaufgang fotografiert habe. Das heißt, ich habe mir vorher eine tolle Location erkundschaftet und mich intensiv mit den Wetterkarten zu befasst. Die Idee für mein erstes richtiges Landschaftsfoto hatte ich so ebenfalls bereits in meinem Kopf ausgemalt. Mit diesem Schritt habe ich angefangen, das Ganze zu vertiefen und meine Skills zu verbessern.

 

Auf welche Besonderheiten muss man bei der Paarfotografie achten? Kannst du einige Tipps für weniger professionelle Fotografen geben?

In der Paarfotografie geht es vor allem darum, die Emotionen – das Band der Liebe, das beide verbindet –, sichtbar zu machen. Ein paar Zutaten für ein gelungenes Shooting sind in meinen Augen: Eine tolle Location, in der sich beide wohlfühlen, das richtige Licht zur goldenen Stunde und ein Fotograf, der eine gute Menschenkenntnis hat und die Kunden schnell für sich gewinnen kann. Als Fan von natürlichen und ungestellten Fotos fotografiere ich meine Paare gerne in Bewegung und zeige ihnen während des Shootings immer 1 bis 2 tolle Fotos als positive Verstärkung. Wichtig ist stets eine gute Kommunikation, damit sich das Paar wohlfühlt und weiß, dass es nichts falsch machen kann. Menschen, die vorher wenig bis keine Erfahrung vor der Kamera haben, gebe ich zu Beginn Tipps für das Posen und zur Körpersprache. Dennoch begrüße ich es als Fotograf, wenn die Paare auch eigene Ideen mit einbringen. Das macht das Shooting abwechslungsreich und individuell. Die Kunst, authentische und ungestellte Fotos zu bekommen, besteht darin, dass sich das Paar fallen lassen kann. Das geschieht meist, wenn sie Vertrauen in mich gefunden haben und vergessen, dass sie überhaupt fotografiert werden.

 

Welche Ausrüstung verwendest du normalerweise bei deinen Aufnahmen? Bevorzugst du bei deiner Kamera eine bestimmte Marke? Wenn ja, warum?

Ich arbeite grundsätzlich mit zwei Kameras und diversen Festbrennweiten. Blitze habe ich zwar auch dabei, aber sie kommen wirklich nur zum Einsatz, wenn sie gebraucht werden, da ich hauptsächlich mit dem verfügbaren Licht arbeite. Ich habe schon Kameras verschiedener Hersteller besessen, aber seit dem Umstieg auf das spiegellose Format bin ich bei Sony hängengeblieben. Sony war hier Vorreiter und hat mittlerweile eine breite Palette an Objektiven dafür bereitgestellt. Pluspunkte sind neben dem Gewicht auch der hohe Dynamikumfang der Sensoren sowie der schnelle und zuverlässige Autofokus, auf den ich für meine Arbeiten angewiesen bin.

 

Welche Dienstleistungen bietest du an und wo liegen dabei deine Schwerpunkte? Wie kann man mit dir am besten Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren? Wie wird das Fotoshooting abgerechnet?

Das Spektrum meiner Leistungen ist breit gefächert und erstreckt sich von klassischen Hochzeitsreportagen über Familien- und Paarshootings, Porträts, Firmenevents und Feiern bis hin zu Workshops zur Milchstraßenfotografie. Meine Schwerpunkte sind Hochzeiten und Firmenevents. Seit drei Jahren biete ich einen Kalender mit meinen besten Landschaftsaufnahmen an, für 2020 war dieser gepaart mit Fotos der Milchstraße. Sämtliche meiner Aufnahmen von Landschaften und der Milchstraße können in verschiedenen Größen bei mir erworben werden. Ausstellungen meiner Bilder finden regelmäßig statt. Die Presse ist auf mich aufmerksam geworden: So finden Interessierte Zeitungsartikel, ein Radiointerview und in Kürze eine Filmreportage über mich und meine Arbeit auf meiner Website.

 

Jetzt komme ich zu einer Exklusivität in meiner Arbeit: die Sternenfotografie! Mein Motiv ist die Milchstraße, von der wir ja ein Teil sind. Dafür gehe ich oft nachts raus und fotografiere, während andere Menschen schlafen, und bin stundenlang im Dunkeln unterwegs. Trotzdem lohnt sich diese Mühe für mich jedes Mal. Ich erlebe das als so besonders, dass ich Anfang 2019 zu meiner bestehenden Website noch eine zweite Website zu genau diesem Thema erstellt habe. Ich habe ihr den Namen „Fotograf des Universums“ gegeben. Dieser Titel war mir so wichtig, dass ich ihn vom Deutschen Patentamt patentieren ließ. Am besten kann man mich über meine Website martinkoch-fotografie.de erreichen. Hier kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen und sieht neben meinem Portfolio auch die Leistungen, die ich anbiete. Für eine Terminvereinbarung gibt es mehrere Möglichkeiten: Eine Mitteilung über mein Kontaktformular, klassisch eine E-Mail schreiben oder ganz einfach anrufen. Die Paarshootings werden grundsätzlich bar vor Ort bezahlt. Meine Kunden erhalten im Anschluss dann Zugriff auf eine passwortgeschützte Onlinegalerie, in der sie ihre Favoriten auswählen können.

In der Paarfotografie geht es vor allem darum, die Emotionen, sichtbar zu machen

 

Landschaften in Kalendern festhalten

„Für die Paarfotografie ist eine gute Kommunikation wichtig“, sagt Martin Koch, damit sich das Paar wohlfühlt und sich fallen lassen kann. Authentische und ungestellte Fotos gelingen, wenn das Paar dem Fotografen vertraut und seine Anwesenheit vergisst. Erreichen kann man den 44-Jährigen, der seine Leistung auch für Businesskunden und große Events anbietet, am besten über seine Homepage. Für seine große Leidenschaft, die Milchstraße mit der Kamera einzufangen, steht der „Fotograf des Universums“ gerne mitten in der Nacht auf. 

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