Der konfliktlösende Fotograf

Veröffentlicht am 26 November 2019 von Verena Arnold
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Robert Flachenäcker, Jahrgang 1968, geboren in Bad Kreuznach, ist ein begeisterter Fotograf, der seit 1985 fotografiert. Er hat drei Töchter, eine Enkelin und eine bezaubernde Lebensgefährtin, wie er sagt. Seine berufliche Laufbahn begann Robert Flachenäcker nachdem er eine Lehre als Kaufmann im Einzelhandel absolviert hatte. Kurz darauf fing er in einem der renommiertesten Fotohäuser Deutschlands zu arbeiten.

Dort war er zehn Jahre im Vertrieb tätig. Als er 30 Jahre alt wurde, widmete er sich den unterschiedlichsten Ausbildungen in den Bereichen Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Weichen Faktoren. So gelang es ihm, zu einem mehrfach zertifizierter Projektmanager, Qualitätsmanager, Mediator, Coach, Hypnose-Coach und einiges mehr zu werden.

Nach 20 Jahren im Projektmanagement und in der Organisationsentwicklung meldete sich jedoch seine kreative Seite wieder bei ihm. Also hängte er seine Tätigkeite als Berater an den Nagel und widmete sich mit neuer Begeisterung wieder seiner alten Leidenschaft, der Fotografie. Neben der Fotografie arbeitet der 51-Jährige jedoch weiterhin als Coach für Kommunikation und Konfliktlösungen.

Unser Interviewpartner Robert Flachenäcker ist Fotograf von Beruf


Welche Bedeutung hat die Fotografie in deinem Leben? Braucht man eine Ausbildung oder ein Studium, um als Fotograf erfolgreich zu werden? Wenn nein, was sollte man stattdessen tun?

Für mich hat die Fotografie zwei wesentliche Aspekte: Sie ist zum einen ein meditativer Akt. Als Fotograf muss man sich nämlich immer eine zeitlang mit einem Motiv beschäftigen, es studieren, bevor man ein schönes Bild davon machen kann.

Das ist auch der wesentlichste Unterschied zwischen Motiv und Bild. Motive gibt es zuhauf. Die Fähigkeit, ein faszinierendes Bild aus einem Motiv zu schaffen, ist Kunst.

Der zweite Aspekt ist sehr ähnlich zu meiner Arbeit als Coach: Erst die genaue Betrachtung eines Motivs von verschiedenen Seiten und unter unterschiedlichen Bedingungen fördert die Schätze zutage, die dann als sogenannte «schöne Bilder» auftreten.

Das ist auch so, wenn man mit Menschen arbeitet und deren «Bestes Ich» mit ihnen gemeinsam heraus arbeitet.

Heute sind wohl die meisten Fotografen Quereinsteiger. Die Begeisterung für das Medium Fotografie und die Fokussierung auf die Professionalisierung von Bildgestaltung, Technik und Marketing sind wesentlich wichtiger, als eine klassische Ausbildung. Wer heutzutage Wissen sucht, das er noch nicht hat, findet es einen Mausklick entfernt.

 

Was sind die aktuellen Trends bei Eventfotos? Was sagst du zu dem allgemeinen Trend, dass die visuelle Ausrichtung der Gesellschaft eine immer größere Bedeutung einnimmt?

Ich kenne die Trends nicht und ich bin auch nicht der Typ, der sich nach Trends richtet. Tatsache ist, dass seit Jahren bei Menschen ein zunehmender Narzissmus erkennbar ist: Eine immer größer werdende Vergleichs-Sucht und ein zunehmender Alltags-Voyeurismus. Das zeigt sich in unzähligen Selfies, die gephotoshopped in Sozialen Netzwerken zur Schau gestellt und kommentiert werden.

Den Narzissmus aufzugreifen und auszuweiten ist sicher eine kluge Marketingstrategie für Eventfotografen.

 

Welche Ausrüstung verwendest du zum Eventfotografieren am liebsten und warum? Ist es wichtig oder erforderlich, eine spezielle Ausrüstung zu haben, um großartige Bilder zu machen?

Je nach Einsatz verwende ich verschiedene Kamerasysteme. In der Irisfotografie arbeite ich mit Sony-Vollformat. Einfach deshalb, weil man gute Kameras günstig bekommt.

Im mobilen Einsatz schwöre ich auf das handliche Micro-Four-Thirds-Format von Olympus und Panasonic. Ich habe verschiedene Lumixe und überwiegend Olympus-Objektive.

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