Die wunderbare Wirkung der Musik 

Veröffentlicht am 17 Juni 2020 von Verena Arnold
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Bernd Sommer wurde vor etwas mehr als 60 Jahren in Neunkirchen an der Saar geboren. Er hatte das Glück, dass seine Lernbegeisterung von seiner Familie und seinen Lehrern großzügig gefördert wurde. Heute bietet sein Beruf ihm ein erfülltes Leben: Hinter seinem Unternehmen ‚MUSIK IST MEHR‘ steht sein Wunsch, die Freude am Musizieren zu verbreiten, etwas Sinnvolles zur menschlichen Entwicklung beizutragen und Interessierten seine Erfahrungen zur Verfügung zu stellen.

Die Welt der Rhythmen, Töne und Klänge faszinierte Bernd schon immer, vielleicht auch, weil Musik in seinem Elternhaus eine große Rolle spielte. Zur Zeit der Beatles lernte Bernd Gitarre spielen, meist autodidaktisch. In München studierte er Jazz und lernte später bei den besten Jazz-Lehrern in den USA. Nach Jahrzehnten des aktiven Musizierens entstand bei ihm der Wunsch nach akademisch-wissenschaftlichem Arbeiten. Er reduzierte seine Tätigkeit als Musiker, studierte Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Psychologie und Amerikanistik und erwarb den Titel ‚Dr. phil.’ mit einer Dissertation zum Thema Prima-Vista-Spiel.

Neben Klavier und Gitarre erkundete Bernd Gesang, E-Bass, Perkussion, Schlagzeug, Didgeridoo, Altsaxophon, Trompete, Posaune. Als Musiker arbeitet Bernd sowohl als Ein-Mann-Unternehmen als auch im Team mit anderen Musikern oder Institutionen. Bernd konzertiert, komponiert, unterrichtet und schreibt Musikbeiträge für Verlage und seinen Internetauftritt. In der Ausbildung von Musikern ist er als Experte gefragt, zum Beispiel bei Jazzkursen, bei der Saarländischen Musikmentorenausbildung oder beim Musicalprojekt der Stadt Neunkirchen.. Bernd genießt das Privileg, dass Veranstalter ihn einladen, sodass er sich ganz um das Inhaltliche kümmern und Fachleuten die Organisation überlassen kann.

Unser Interviewpartner Bernd Sommer ist als Musiklehrer tätig

 

Bernd, warum hast du deinem Unternehmen den Namen ‚MUSIK IST MEHR‘ gegeben?

„MUSIK IST MEHR“ bedeutet, dass in der Musik ein riesiges Potenzial schlummert. Die Musik hat eine große Kraft, die wir nutzen sollten: für ein freudvolles Leben und für unsere individuelle und kollektive Entwicklung. Musik konsumieren allein genügt nicht, denn Musik ist mehr als eine schöne Freizeitgestaltung. Ich halte Musik für eine wesentliche Form menschlicher Kommunikation. Musik harmonisiert die Grundgestimmtheit von Einzelnen und synchronisiert Gruppen. Einfachste Musik wie ein gemeinsam geklatschter Rhythmus, ein gemeinsam gesungener Ton, eine Melodie oder ein paar Tanzschritte zu Musik entfalten ihre Wirkung auf fast jeden Menschen. Hören ist der erste Sinn, den wir entwickeln und eine feinmotorische Übung ersten Ranges. Musik ist eine Himmelsmacht im wahrsten Sinn: Das ganze Universum besteht aus Schwingung, ist also Klang. Alle Atome schwingen nach Gesetzmäßigkeiten, die man in der Obertonreihe hören kann. Für mich ist ganz klar: Musik ist mehr.

 

Wie sieht deine speziell entwickelte Methode zum Unterrichten von Musik aus? Welche Bereiche der Musik spricht sie an?

Meine Methode orientiert sich an Universalien der Musikwahrnehmung, das heißt an angeborenen, kulturunabhängigen Merkmalen der Musikwahrnehmung. Alle Menschen nehmen Rhythmus, Tonhöhe, Klang und einige andere dieser Universalien sinnlich und geistig wahr. Deshalb stehen bei meiner Methode das musikalische Gehör, die musikalische Stimme sowie musikalische Körperbewegungen im Mittelpunkt des Musiklernens. So entsteht eine verlässliche Grundlage. Wenn diese Grundlage durch Üben gefestigt ist, kann man jedes Instrument leichter lernen und jede Musik besser verstehen. Klassische Musik, Rock- und Popmusik, Jazz, orientalische Musik und die Musik indigener Völker erscheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich. Aber bei genauerem Hinhören haben alle Musikkulturen die gleiche Basis und spielen mit Rhythmus, Ton und Klang. An dieser Basis setzt meine Methode an und schafft hilfreiche Erfahrungen für Hirn, Herz und Hand. Außer den oben angesprochenen allgemeinen Bereichen Rhythmus, Ton und Klang trainiert meine Methode auch spezielle Bereiche wie Notenlesen, Harmonielehre, Übetechnik, Improvisation und Komposition. Natürlich habe auch ich meine persönlichen musikalischen Präferenzen. Deshalb unterrichte ich nur, was ich selbst mag und kann.

 

Welche Hilfsmittel erleichtern dir das Unterrichten deiner Methode und warum?

Das Gehör ist mein wichtigstes Hilfsmittel. Mit dem Hören verbindet sich die musikalische Stimme: Wenn ich höre, wie der Schüler Töne singt oder Rhythmen spricht, ist es besonders leicht, eventuelle Probleme – auch seines Instrumentalspiels – zu erkennen und zu beheben. Dabei ist das Hilfsmittel „Bezugston“ wichtig. Durch das Arbeiten mit dem Bezugston wird das relative Gehör geschult, mit dem die Verhältnisse zwischen Tönen sicher eingeschätzt werden können. Auf mein Hilfsmittel Intervallspirale bin ich besonders stolz. Die Intervallspirale verbildlicht das musikalische Geschehen. Sie ist intuitiv zu verstehen und eine sinnvolle Ergänzung zu Notenschrift, Solmisation und Instrumentalspiel. Auch Klavier und Gitarre sind wichtige Hilfsmittel. Die Struktur beider Instrumente ist relativ leicht zu verstehen und sie können mehrere Töne gleichzeitig hervorbringen. Auf dem Klavier können auch Anfänger recht einfach Töne erzeugen. Weitere Hilfsmittel bieten spezielle Computerprogramme, die ich für Aufnahme, Produktion, Klangerzeugung, Transkription, Arrangement und zum Notenschreiben verwende.

 

In welchen Aspekten ist deine Unterrichtsmethode besser als andere? Welche Problematik spricht sie an, die andere Methoden unterschlagen?

Meine Unterrichtsmethode setzt erstens vernünftige Prioritäten und zeigt die sinnvolle Reihenfolge beim Musiklernen: Hören – Singen und Körperrhythmik – Instrument – Notenschrift, Harmonielehre und Theorie. Ein Beispiel: Wer einen Rhythmus sprechen kann, setzt ihn am Instrument leichter um. Ähnlich ist es bei den Tonhöhen: Wer Intervalle zu einem Bezugston verlässlich singen kann, versteht den musikalischen Inhalt eines Musikstückes besser. Auch beim Notenlesen ist es wichtig, sich eine Melodie ohne Zuhilfenahme eines Instruments vorstellen zu können. Daher kommt die Gehörbildung vor dem Instrumentalunterricht. Zweitens verzichtet meine Unterrichtsmethode auf außermusikalischen Ballast und definiert klar umrissene musikalische Grundfertigkeiten. Um schnell zum Musizieren zu kommen, lernt man eine Art musikalisches Alphabet in Form von musikalischen Beispielen. Drittens ist meine Methode für Jung und Alt erlernbar und eine Bereicherung für Anfänger und alte Hasen. Mit dieser Basis sprechen dann alle eine gemeinsame Sprache. Diese Vorgehensweise erleichtert das musikalische Lernen erheblich und führt schnell zu Erfolgserlebnissen. Allerdings bin ich immer auf der Suche nach Besserem und bin dankbar für jede Anregung und Kritik. Auch meine Unterrichtsmethode entwickelt sich ständig weiter. Es bleibt also spannend.

Der Firmenname ‚MUSIK IST MEHR‘ bedeutet, dass in der Musik ein Potenzial schlummert

 

„Das ganze Universum besteht aus Schwingung, ist also Klang!“

Bernd Sommer bringt seinen Schülern die Welt der Musik mithilfe seiner ganz eigenen Unterrichtsmethoden näher, die auf „außermusikalischen Ballast“ verzichtet. Zum Beispiel mit der „Intervallspirale”, einer sinnvollen Ergänzung zu Notenschrift, Solmisation und Instrumentalspiel. Er geht dabei nach der Reihenfolge „Hören – Singen und Körperrhythmik – Instrument – Notenschrift, Harmonielehre und Theorie“ vor. Jung und Alt erleben seine Methode als Bereicherung, die das musikalische Lernen erheblich erleichtert und schnell zu Erfolgserlebnissen führt. 

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