Ein Assistent für’s Leben

Veröffentlicht am 29 Juli 2019 von Verena Arnold
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Wenn es einen technischen Fortschritt gibt, der unser Leben in den letzten Jahren um einiges vereinfacht hat, sind es die Apps. Dank dieser virtuellen Assistenten können wir den Verlauf unserer Diäten dokumentieren, einfach neue Sprachen lernen, unsere eigene Musik mixen, und vieles mehr. Die Vielfalt von Apps ist mittlerweile schier endlos.

Norbert Preußner, Jahrgang 1965 und geboren in Stuttgart, ist App-Entwickler und Leiter des Unternehmens „Preußner Kommunikation + Design“. Das Team besteht aus insgesamt vier Leuten: Preußner kümmert sich um Konzept und Design, ein Programmierer um die Code-Entwicklung, und eine Grafikerin und eine Redakteurin beschäftigen sich mit klassischer Marketingkommunikation. Mehr Informationen können auf http://www.app-programmieren-freiburg.de eingeholt werden.

Ursprünglich hat Norbert Medizin studiert und 1994 die ärztliche Prüfung abgelegt. Danach gab es jedoch fast keine freien Stellen für junge Ärzte, daher machte er sich noch im selben Jahr mit seiner Agentur selbständig. Bereits während des Studiums hatte er Jobs mit Aufgaben PR, Öffentlichkeitsarbeit und Grafik Design. Die Programmierung interaktiver Medien war ein Steckenpferd. Das erste wichtige Projekt der Agentur war das Stadionmagazin des SC Freiburg, der damals das zweite Jahr in der Ersten Liga spielte und einen Relaunch des Magazins gemeinsam Preußner’s Agentur durchführte. Die Zusammenarbeit mit dem SC Freiburg hielt viele Jahre an, auch die erste professionelle Website des Vereins entwickelte Preußner. Sein Unternehmen unterstützt mittlerweile mittelständische Unternehmen und Freiberufler in der Region in ihrer Marketingkommunikation, mit Texten und Konzepten, PR, klassischer Werbung, Online-Marketing, und seit 2010 nun auch mit der Entwicklung von APPs für iOS und Android. 

Unser Interviewpartner Norbert Preußner ist App-Entwickler

 

Du bist beim Unternehmen „Preußner Kommunikation + Design“ in Freiburg beschäftigt. Was fasziniert dich besonders an der App-Entwicklung? Seit wann beschäftigst du dich mit dem Themenbereich? Welches Studium hast du absolviert?

Faszinierend an der App-Entwicklung sind die vielfältigen Möglichkeiten, die das Smartphone als Ausgabegerät bietet: es ist ja nicht nur ein kleiner PC, sondern eben auch Kamera, GPS-Empfänger, Gyrosensor, und vieles mehr. Ich beschäftige mich seit 2010 mit der App-Entwicklung und bin Autodidakt. Studiert habe ich Medizin.

 

Was steckt hinter dem Begriff der nativen Apps? Nach deiner Erfahrung, wie hat sich der Themenbereich innerhalb der letzten Jahre weiterentwickelt? Wie wichtig sind Apps für Unternehmen und deren Marketing heute? Wie schätzt du die Entwicklung von Apps in den nächsten Jahren ein?

Native Apps werden in der Programmiersprache des Betriebssystems programmiert und binden die Hardwarefunktionen des Endgerätes optimal ein. Auch in der Performance beim Handling größerer Datenmengen sind sie hybriden Apps überlegen. Je nach Branche und Zielgruppe stellen Apps derzeit den attraktivsten Kommunikationskanal dar, insbesondere wenn sie neben den rein werblichen Botschaften einen echten Mehrwert bieten. Sind Apps derzeit noch überwiegend in der B-to-C Kommunikation verbreitet, wird im Zuge von Industrie 4.0 der Anteil an B-to-B Apps steigen. So ist es heute schon möglich, Fabrikationsprozesse via App zu überwachen und zu steuern. Auch im Vertrieb gewinnen Apps zunehmend an Marktanteilen. Ein Smartphone kann im Kundengespräch viel weniger störend genutzt werden kann als ein Laptop, das ja immer auch eine Barriere zwischen den Gesprächsteilnehmern aufbaut.

 

Welche Programme benötigt man, um Apps zu entwickeln? Mit welchen Tools arbeitest du, um die Apps nach Vorstellungen der Kunden zu designen? Auf welche Systeme kannst du als App Entwickler keinesfalls verzichten?

Für die App-Entwicklung gibt es sogenannte Software-Development-Kits, XCode für iOS und Eclipse oder Android Studio für Android. Bevor man diese für die Entwicklung nutzt, gibt es Tools, mit denen man zunächst Skizzen und dann Prototypen entwickelt und mit dem Kunden abstimmt. So ist klar wohin die Reise gehen soll, bevor die aufwändige Programmierung beginnt. Verzichtbar sind keine der beiden Softwaretypen, also SDKs und Prototyping Tools.

 

Was sind die Serviceleistungen, die zum Full Service gehören? Welche verschiedenen Apps gibt es grundsätzlich? Welche Arbeitsschritte sind nötig, um eine App zu entwickeln? An welche Details muss man denken, um sicherzustellen, dass die jeweilige App ordnungsgemäß funktioniert?

Zum Full Service gehören Beratung, Konzept, Text, Design, Code-Entwicklung, Tests, und das Deployment also die Veröffentlichung im AppStore und auf Google Play. Flankierend sollte eine Microwebsite zur App veröffentlicht werden, den die wenigsten Interessenten suchen in den Appstores, sondern auf Suchmaschinen. Die Integration der App in die sonstige Kommunikation des Unternehmens (Anzeigen, Außenwerbung etc.) sowie PR und Pressearbeit runden den Service ab.

Die Arbeitsschritte sind analog: Beratung, Konzept, Text, Design, Code-Entwicklung, Tests, und Deployment, sowie das flankierende Marketing.

Damit eine App funktioniert, sind zwei Aspekte wichtig: zumeinen die Usability. Eine App, die der Benutzer nicht versteht oder die für ihn mühsam zu bedienen ist, wird schnell wieder gelöscht und kann die Ziele des Kunden nicht verwirklichen. Hier zählt besonders die Erfahrung des Verantwortlichen für Konzept und Design. Zum Anderen ist auch die handwerkliche, einwandfreie Programmierung wichtig, und ständiges testen ist unverzichtbar. 

Für die App-Entwicklung gibt es sogenannte Software-Development-Kits

 

Gute Planung ist unerlässlich

Dank der vielen bemerkenswerten Features, die Smartphones mit sich bringen, sowie Kameras, GPS-Empfänger, Gyrosensoren und mehr, eignen sich die Geräte äußerst gut dafür mit aufwendigen, nützlichen Apps bestückt zu werden. Letzten Endes müssen aber alle Apps eine gemeinsam haben, sie müssen makellos programmiert sein, damit keine Fehler in der Nutzung auftreten. Ebenfalls sollten sie alle einfach verständlich und zu bedienen sein, für so viele Zielgruppen wie möglich.

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