Endlich Zeit für Englisch

Veröffentlicht am 12 August 2019 von Verena Arnold
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Yes – we can! Englisch für Junggebliebene ab 50. Die heutige Generation wächst damit auf, dass mehr als eine Sprache zum Leben gehört und für viele junge Menschen ist es völlig normal, neben der Muttersprache, zumindest Englisch soweit zu beherrschen, dass man sich verständigen kann. Etwas ältere Menschen haben zwar vielfach in der Schule Englisch gelernt, aber es zu lange nicht genutzt, so dass kaum noch Kenntnisse vorhanden sind und einige haben es noch gar nicht gelernt. In der heutigen Zeit sind Grundkenntnisse in Englisch aber nahezu unverzichtbar und auch ältere Menschen können noch Fremdsprachen lernen, wenn dies mit der richtigen Methode erfolgt.

Über die Möglichkeiten haben wir mit dem 61-jährigen Jürgen Schmidt und dem 59-jährigen Albert Neteler gesprochen, geschäftsführende Gesellschafter von ELKA im niedersächsischen Oldenburg. 

Beide hatten selbst ausgesprochen schlechte Erfahrungen mit Sprachkurse an Abendschulen gemacht, vor allem was die hohen Abbrecherquoten betraf, insbesondere bei älteren Teilnehmer, wo diese Quote bis zu 90% betrug. Dies motivierte sie, ein eigenes System zu entwickeln, welches die andere Lernweise älterer Menschen berücksichtigt. Sie entwarfen eigene Unterrichtsmaterialien mit passender Schriftgröße, Reduzierung von Grammatik und Regeln und ergänzten das Konzept mit einer Online-Kursbegleitung, einem eigenen Vokabeltrainer, der auch die Aussprache berücksichtigt. So entstand ein umfassendes Know-How, welches problemlos an interessierte Menschen übernommen werden kann.

Die Marke  „ELKA Erfolgreich lernen. Konzepte im Alter.“ wurde dann nach dem erfolgreichen Start in Ostfriesland und Osnabrück im Jahr 2012 in Form eines Franchisings an Partner in Frankfurt, Essen, Hamburg und Überlingen am Bodensee vergeben. Aktuell gibt es die Idee ELKA an über 150 Standorten in Deutschland – inkl. aller Honorardozenten arbeiten über 500 Menschen bei ELKA.

Unsere Interviewpartner Jürgen Schmidt und Albert Neteler leiten die Sprachkursen

Herr Schmidt, Herr Neteler, wie unterscheidet sich ein 50+ Kurs von anderen Kursen?

Im Mittelpunkt unserer Kurse steht das Prinzip Lernen durch sprechen, sprechen, sprechen. Wir nehmen ausschließlich Kursteilnehmer der Generation 50+ auf, weil das Lernen im Alter schlicht und ergreifend anders funktioniert als in jungen Jahren. In altersgemischten Gruppen fühlen sich ältere Menschen häufig benachteiligt. 

Unsere Lehrbücher sind speziell für diese Altersgruppe entwickelt worden. Jeder Teilnehmer soll bei uns so viel wie möglich sprechen, dies ist auch der Grund, warum wir nicht mehr als 10 Teilnehmer pro Kurs zulassen. 

Da ältere Menschen allerdings auch oft reisen und es somit zu Ausfällen kommt, gibt es bei uns ein hohes Maß an „Stoffsicherheit“. Wer einmal fehlen muss, weiß ganz genau, was an diesem Tag drankommen wird. Er kann diese Inhalte entweder mit der einzigartigen Online-Kursbegleitung auf https://www.elka-lernen.de/ nachvollziehen oder klassisch mit Lehrbuch und CD.

Darüber hinaus kann er sowohl über Apple als auch über Android die App „ELKA-Vokabeltrainer“ installieren. Dies ist die erste App, die auch prüft, ob die Aussprache des Kursteilnehmer korrekt ist. ELKA-Teilnehmer haben daher auch nach längerer Fehlzeit nie das Gefühl, „nicht mehr mitzukommen“.

 

Was veranlasst Ihre 50+ Kunden dazu, eine neue Sprache zu erlernen?

Unsere Kunden reisen viel und haben dabei die Erfahrung gemacht, das man mit deutsch alleine nicht überall weiterkommt. Sie sehen bei anderen, dass in den meisten Ländern schon ein bisschen Englisch ausreicht, um sich zu verständigen – selbst in Frankreich oder Griechenland wird inzwischen in Urlaubsregionen Englisch verstanden. Einige unserer Teilnehmer haben Enkelkinder im Ausland, welche nicht Deutsch lernen.

Der Großteil unsere Kunden kommt allerdings zu uns, weil sie feststellen, dass sie in ihrer eigenen Heimat viele Wörter nicht mehr verstehen: download, we are closed, adden, stand by, sale, window seat, fitting room, staff only, sales manager – unsere alltägliche Welt ins voll von englischen oder pseudo-englischen Begriffen und Wörtern. In einigen deutschen Großstädten wird man in manchen Cafés oder Restaurants inzwischen auf Englisch bedient.

 

Gibt es Hilfsmittel, die bei Erwachsenen über 50 Jahre besonders hilfreich sind?

Ja: Geeignete Bücher, Lernen von Vokabeln mit Strichzeichnungen, Memokarten, Vokabeltrainer klassisch mit Karteikarten, Vokabeltrainer als App mit Spracheingabe, Anschauen von zum Beispiel englischen Filmen, aber auch mit englischen Untertiteln, Aufkleber an Kühlschrank und vieles mehr.

 

Würden Sie sagen, dass die meisten Erwachsenen ihr Ziel erfolgreich erreichen?

Ja, auf jeden Fall. Sicherlich nicht in ein paar Monaten – aber die Menschen, die schon länger bei uns sind, kommen z.B. auf Reisen sehr gut zu recht. Einige benötigen die Kenntnisse auch noch beruflich und berichten, dass sie ihre erworbenen Kenntnisse gut einsetzen können.

Im Mittelpunkt der Kurse steht das Prinzip Lernen durch sprechen

Man muss nur wissen wie

Das ist die Kunst bei jedem Unterricht. Viele Menschen verfügen über umfangreiches Wissen, können dieses aber nicht weiter vermitteln, weshalb nicht jeder Mensch als Lehrer geeignet ist. In der Erwachsenen-Bildung stehen wir vor neuen Herausforderungen, denn das Lernverhalten ändert sich beim Menschen mit zunehmendem Alter. Daher ist es für ältere Menschen, die etwas Neues lernen möchten, ganz wichtig, eine passende Unterrichtsmethode zu finden. 

Wir danken Jürgen Schmidt und Albert Neteler für dieses Gespräch und den Einblick in ihre Arbeit.

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