Fit und motiviert dank Personal Trainerin

Veröffentlicht am 21 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Besonders, wenn man beruflich unter Zeitdruck steht, lässt man sportliche Aktivitäten gern mal ausfallen. Betriebliche Fitnesskurse können da ein Segen sein. Und wenn es an persönlicher Motivation oder Fachwissen mangelt, kann ein Personal Trainer wie Alissa Schenkel den Betroffenen rasch auf die Sprünge helfen und sie professionell beraten – auch im Bereich der Ernährung.

Alissa ist 39 Jahre jung und kommt aus Starnberg. Mittlerweile lebt sie seit 21 Jahren in München und arbeitet selbstständig als Fitness- und Gesundheitstrainerin. Bevor sie ihr Diplom in diesem Bereich machte, arbeitete sie 17 Jahre lang als Servicekraft. Da sie schon immer viel Ausdauersport trieb, kletterte und schwamm, entschloss sie sich zum beruflichen Wechsel. Als Personal Trainer ist sie auf funktionales Training spezialisiert und legt Wert auf propriozeptive Übungen.

Den Part der Firmenfitness bewältigt Alissa derzeit noch allein. Sie arbeitet jedoch an einem Businessplan und sucht MitarbeiterInnen. Nach dem Erwerb der Lizenz als Nordic-Walking-Instruktorin und einer Ausbildung zum kinesiologischen Taping möchte sie sich zukünftig in der Wirbelsäulengymnastik weiterbilden.

Unser Interviewpartner und Personal Trainer wie Alissa Schenkel

 

Alissa, du bietest Personal Training, Ernährungsberatung und vieles mehr an. Seit wann beschäftigst du dich mit diesen Themen und aus welchem Anlass heraus hast du mit dem Personal Training oder einer bewussten Ernährungsweise begonnen? Was macht dir an deiner Tätigkeit besonders Spaß?  

Grundsätzlich beschäftige ich mich mit Ernährung, seit ich 16 Jahre alt war und einen schweren Eisenmangel hatte. Mit der richtigen, auf mich abgestimmten Ernährung hatte ich auf einmal viel mehr Energie, gute Laune und habe im Sport deutlich bessere Leistungen gebracht. Seit diesem Erlebnis fasziniert mich das Thema Ernährung. Eine richtige Ernährung kann uns gesünder, schöner, leistungsfähiger und glücklicher machen. Eine falsche Ernährung kann uns krank, unglücklich, unattraktiv und „unfit” machen. Das nenne ich eine sehr große Stellschraube in jedem Leben.

Mit dem Personal Training anzufangen, war keine bewusste Entscheidung. Eigentlich wollte ich mehr in den Bereich „Outdoor Gruppentraining“ gehen. Dann wurde ich aber von einem Mitglied einer Trainingsgruppe gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, seine Frau privat zu trainieren. Die Dame ist bis heute sehr zufrieden und hat mich einer Freundin empfohlen. Diese Freundin war so begeistert, dass sie ihren Mann ebenfalls überredet hat, der wiederum hat mich seinem Tennispartner empfohlen und so weiter. Irgendwann findet man sich auf einer Party wieder und auf die Frage, was man beruflich macht, antwortet man „Personal Trainer“. Das Beste am Personal Training ist die Möglichkeit, ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr individuell helfen zu können. Es ist ohne Frage ein Beruf, der sehr viel positive Energie freisetzt. Das immense Vertrauen, welches die Klienten aufbauen, und die Verbesserung ihrer Lebensqualität machen mich immer glücklich.  

 

Du hast dir als Ziel gesetzt, deine Kunden zu einer gesunden Lebensweise zu motivieren. Meist hängt es von der Motivation ab, weshalb man sich vor einem Besuch im Fitnessstudio drückt. Wie gestaltest du dein Training, um deine Kunden dazu zu motivieren, auch beim nächsten Mal gern und vor allem motiviert ins Training zu kommen?  

Ich denke, was man wirklich braucht und nicht lernen kann, ist Intuition und Einfühlungsvermögen. Ein guter Trainer ist immer auch zum Teil Psychologe. Die Übungen sind nur ein kleiner Teil, das kann sich jeder in relativ kurzer Zeit aneignen. Aber die Intuition, Übungen zu wählen und einen Stundenablauf zu kreieren, die dem jeweiligen Kunden liegen und ihn oder sie da abholen, wo er oder sie gerade steht, das ist die hohe Kunst. Wenn man das richtig macht und dem Kunden in jeder Stunde zu Erfolgserlebnissen verhilft und er oder sie einen stetigen Progress erfährt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man lange als Team zusammenarbeitet. Außerdem sollte man als Personal Trainer eine kompatible Persönlichkeit besitzen, das heißt, sich gut auf unterschiedliche Leute einstellen können und die Ausdrucksweise und den Humor an diese Personen anpassen.  

 

Mit welchen Trainingsgeräten arbeitest du? Welche Tools verwendest du zur Ernährungsberatung? Auf welche Tools zur gesunden Ernährung kannst du weder in deinem Arbeitsalltag noch in deinem privaten Leben keinesfalls verzichten?

Ich arbeite sehr gern mit Pilates-Bällen, TRX, das ist ein Schlingentrainer, und Power-Bands, das sind Bänder, die über die Ellenbogen oder über die Knie kommen. Außerdem nutze ich gern Wackelbretter, Faszienrollen und ähnliches. Es gibt eine Menge Kleingeräte, die man gut zu den Trainings mitnehmen kann und mit denen man tolle, herausfordernde Übungsabläufe gestalten kann.

Die Ernährungsberatung mache ich noch ganz altmodisch, da ich nur ergänzend zum Sport ernährungstechnisch coache und ausdrücklich keine gesundheitlichen Probleme wie Lupus oder Gicht behandle. Der Klient bzw. die Klientin und ich, wir setzen uns in Ruhe zusammen, er oder sie bekommt einen vierseitigen Fragebogen und anhand des Fragebogens stelle ich den Ernährungsplan zusammen. Es ist in den seltensten Fällen ein strikter Plan, davon halte ich nicht viel. Ziel ist es vielmehr, dauerhaft eine gesunde und genussvolle Ernährungsumstellung zu erreichen. Die einzelnen Änderungen sind gar nicht so groß. Dafür besprechen wir die Ernährung aber deutlich öfter und passen sie immer wieder an. Eine komplette, nachhaltige Ernährungsumstellung geht nicht über Nacht oder mit einem einzigen Plan, sondern dauert Monate.

Ich selbst nutze gar keine Tools für meine Ernährung, da ich über die Jahre gelernt habe, auf die Signale meines Körpers zu hören und mich unter der Beachtung der rudimentären Regeln für gesunde Ernährung intuitiv ernähre. Meinen Kunden empfehle ich oft, sich eine Tracking-App, zum Beispiel Lifesum, zu installieren und erst einmal ihr Essen zu „tracken“. Oft sind die Klienten sehr erstaunt, weil wir alle dazu neigen, unsere tägliche Kalorienaufnahme zu unterschätzen. So eine Tracking-App ist in meinen Augen ein gutes Werkzeug, um den Klienten ein Gefühl für die Portionsgrößen und die Nahrungszusammensetzung zu vermitteln. Zur Bestimmung des Fettanteils benutze ich außerdem eine Kaliper-Zange und ein Maßband.  

 

Wie laufen deine Kurse für Firmenfitness ab? Weshalb handelt es sich bei dem Thema Fitness um einen Bereich, der sich nach deiner Ansicht auch für Firmen eignet? Wie viele Personen nehmen in der Regel teil und welche Übungen werden im Kurs durchgeführt? Trägt der Kurs zum Teambuilding bei?

Die Kurse für die Firmenfitness können ganz unterschiedlich sein, je nachdem, was das Beste für die Mitarbeiter ist. Sehr nachgefragt sind Kurse für einen gesunden Rücken und Entspannungsübungen wie die progressive Muskelrelaxation. Auch Yoga ist sehr beliebt. Je nachdem, wie groß die jeweilige Firma ist, können das 20-minütige Einheiten in der Mittagszeit sein oder einstündige Gruppentrainings nach Feierabend. Mein Ziel ist es, das Bewusstsein der Mitarbeiter für gesundes Verhalten im Büroalltag zu schärfen. Dazu gehören auch Workshops und Vorträge mit Themen zu gesunder Ernährung im Büroalltag und zum achtsamen Verhalten im Großraumbüro. Die Trainings können ganz unterschiedlich ausfallen, einen Rückenfit-Kurs kann ich zur Not auch mit 50 Personen in einem Großraumbüro abhalten. Bei Yogastunden oder funktionalem Training ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt, da man als Trainer sonst einfach nicht mehr gut kontrollieren und korrigieren kann.  Allein schon der persönliche Austausch in der Kaffeeküche über die Übungseinheiten ist Teambuilding. Wenn sich eine Firma aber für regelmäßige Gruppentrainings entscheidet, ist der Teambuilding-Effekt sehr hoch. In diesem Fall ist es jedoch sehr wichtig, vorher mit dem Chef des Teams konkret die Teamstrukturen und etwaige Probleme durchzusprechen, um die ungefähre Richtung und Zielsetzung zu bestimmen.  

Die Kurse für die Firmenfitness können ganz unterschiedlich sein

 

Fit durch Faszienrollen, Wackelbretter und Pilates-Bälle  

Die Themen Sport und gesunde Ernährung begleiten Alissia Schenkel schon ihr ganzes Leben lang. Die Personal-Trainerin freut sich immer wieder, wenn sie ihnen KlientInnen zu mehr körperlichem Wohlbefinden verhelfen kann. Sich dabei intuitiv in die Bedürfnisse anderer hineinzuversetzen, ist für die 39-Jährige erfolgsentscheidend. Im Bereich der Firmenfitness sind besonders Kurse für einen gesunden Rücken, Yoga und Entspannungsübungen wie die progressive Muskelrelaxation sehr gefragt. 

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