Fürs Leben gerne tanzen

Veröffentlicht am 26 August 2019 von Verena Arnold
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Alexandra Rederer, die am Chiemsee geboren wurde, ist ein wahrlich ein aktiver Mensch. Schon als Jugendliche hat die 48-Jährige, die seit Jahren nun in Kiel wohnt, Jazztanz getanzt. Das Reiten war ihre große Leidenschaft und brachte sie schließlich auch zum Orientalischen Tanz. Sie wollte nämlich lernen, wie man die Hüfte isoliert bewegt. Der Bauchtanz bot sich da als perfekte Lösung an. Weil ihr diese Tätigkeit so gut gefiel, entschied sie sich auch weiterhin den Orientalischen Tanz auszuüben.

Zunächst hat Alexandra Rederer jedoch Pädagogik, Psychologie und Soziologie studiert. Danach hat sie sich zur NLP Master Practitioner und Tanzleiterin ausbilden lassen. Heute arbeitet sie hauptberuflich als Pädagogin in einem Jugendkulturzentrum. Dort leitet sie Tanzgruppen für Kinder und Jugendliche und führt viele spannende Projekte durch. Nebenbei ist sie freiberuflich als Kursleiterin für den Orientalischen Tanz tätig.

Ihr Tanzraum befindet sich in den Räumen eines Bürgerzentrums in Kiel. Sie unterrichtet gerne kleine Gruppen, um auch den persönlichen Kontakt zu den Frauen zu haben, die bei ihr tanzen.

Unsere Interviewpartnerin und Tänzerin Alexandra Rederer

 

Was braucht es in deinen Augen, um eine professionelle Tänzerin zu werden? Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei dir beruflich und wie meisterst du sie?

Eine professionelle Tänzerin braucht eine solide Ausbildung. Für den Orientalischen Tanz finde ich es wichtig, sich auch Grundkenntnisse in anderen Sparten, wie zum Beispiel Jazztanz oder Modern Dance anzueignen. Will man unterrichten, sind tanzpädagogische Kenntnisse Pflicht.

Herausforderungen gibt es im Umgang mit Menschen immer. Und natürlich muss man immer kreativ bleiben, sich an neue Ideen wagen und besonders im Orientalischen Tanz, sich immer wieder mit dem Ursprung auseinandersetzen. Dazu gehören auch Geschichte, Kultur und Musik. Als Tänzerin muss man zudem besonders auf den Körper achten. Ich mache jeden Tag Yoga, damit die Muskeln kräftig und gut gedehnt bleiben.

 

Für wen und wo bietest du deine Kurse an? Kann man den Bauchtanz zum Beruf machen?

Ich biete für alle Menschen Kurse an, die Lust zum Tanzen haben. Von der Kindergruppe bis zu Seniorinnen ist alles dabei.

Lebt man in einer Metropole kann man durchaus vom Tanz leben. Für die meisten Kolleginnen ist es allerdings ein Nebenberuf. Ich habe das Glück, dass sich in meinem Leben beides mischt.

 

Welche Methoden verwendest du für das Training am liebsten und warum? Wie viele Stunden muss man täglich trainieren? Mit welchen Beschwerden haben Bauchtänzerinnen sonst zu kämpfen?

Mein Training startet mit einem tanzspartenübergreifendem Warm-Up, dann folgen Isolationsübungen sowie Kombinationen und zum Schluss sorgt ein Cooldown mit Yoga-Elementen für Entspannung und Dehnung. Ich tanze eigentlich täglich. Manchmal nur kurze Zeitperioden, wenn ich Ideen ausprobiere, den Unterricht vorbereite oder Tanzbewegungen übe, meist aber länger, wenn ich unterrichte oder mich auf einen Auftritt vorbereite.

Das Schöne am Bauchtanz ist, dass er die meisten Beschwerden lindert. Der ganze Körper kommt von Kopf bis Fuß in Schwung – vor allem aber die kleinen Muskeln und die Tiefenmuskulatur, die die Wirbelsäule stabilisieren, werden trainiert. Die schönen und harmonischen Bewegungen des Orientalischen Tanzes wie Kreise, Achter und Wellen lösen Verspannungen, verbessern die Haltung sowie die Balance und führen zu neuer Energie und Lebensfreude. Darüber hinaus bringt der Orientalische Tanz Licht in die Seele und das Herz und tut rundum einfach gut.

 

Wie lange braucht man, um tanzen zu lernen? Was kostet der Kurs? Braucht man einen speziellen Anzug dafür?

 Auch im Tanzen lernt man nie aus – man entwickelt sich ständig weiter.

Natürlich gibt es Frauen denen die Bewegungen sehr leicht fallen, andere brauchen ein bisschen länger, um es zu lernen. Das ist sehr individuell und ganz verschieden.

Manche Frauen finden es schön, sich fürs Tanzen zu schmücken und entsprechend zu kleiden, zum Beispiel mit einem Rock oder einem Münztuch. Das ist aber kein Muss. Bequeme Kleidung, die nicht zu weit ist – die Trainerin sollte die Bewegung noch erkennen können – reicht für den Anfang völlig aus. 

Training startet mit einem tanzspartenübergreifendem Warm-Up

Yoga ergänzt den Unterricht

In ihrem Studio unterrichtet Alexandra Rederer Orientalischen Tanz. Die Pädagogin will ihr Angebot aber mit Yogaunterricht erweitern. Zu diesem Zweck plant sie im nächsten Jahr eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu absolvieren. Alexandra Rederer bietet aber nicht nur professionellen Unterricht an – man kann die sie auch für mitreißende Auftritte, märchenhafte Shows und magische Momente buchen. Ob Solo, mit verschiedenen Tanzgruppen oder mit arabischer Livemusik – Alexandra Rederer garantiert dafür, dass ihre Auftritte das Publikum verzaubern werden. Das erreicht die erfahrene Tänzerin mit einem eleganten und akzentuierten Tanzstil.

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