Gemeinsam Lösungen finden 

Veröffentlicht am 21 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Die Frustration ist oft groß, wenn man in einer Partnerbeziehung nicht weiterkommt, die Beförderung nicht geklappt hat oder ein wichtiges Projekt einfach nur mehr überfordert. Gerade, wenn man mit besonderen Herausforderungen konfrontiert wird, wird nämlich das Selbstbewusstsein so richtig auf die Probe gestellt. Wie lässt man sich nicht aus der Ruhe bringen? Wie kann man ganz bewusst und zielsicher Entscheidungen treffen? 

Stephanie Hollstein, 49 Jahre jung, arbeitet freiberuflich als Personal-, Business- und Karriere-Coach sowie als Trainerin in Düsseldorf – und kennt da so einige Lösungsansätze. Denn mittlerweile verfügt sie durch ihre Aus- und zahlreichen Weiterbildungen über einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz und darf sich auf ein Netzwerk von Kolleginnen aus unterschiedlichen Bereichen der Psychologie oder Heilpraktik stützen. 

Nach ihrem Studium und der Tätigkeit als Leiterin im Marketing und in der Kommunikation sowie als stellvertretende Geschäftsführerin in der Medienbranche war Stephanie Hollstein auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. – Diese fand sie in der Coachingausbildung und konnte sich bald ganz diesem Bereich widmen: Sie arbeitet heute sowohl mit Privatklienten/innen als auch mit Personen aus diversen Unternehmen. Hinzu kommen Trainings und Seminare, die für Firmen Inhouse durchgeführt werden, insbesondere zu den Themen Gesundheitsmanagement, Resilienz, Burnout-Prävention, Kommunikation- und Konfliktmanagement sowie Erfolgsstrategien für leise Menschen.

Unsere Interviewpartnerin und Personal Coach Stephanie Hollstein

 

Frau Hollstein, können Sie Ihren Werdegang zum Coach kurz beschreiben? Wie bzw. wo haben Sie Ihre Ausbildung zum Coach oder weitere Coaching-Qualifikationen erworben?

Ursprünglich habe ich Wirtschaftswissenschaften, Politologie und Romanistik an der Uni Duisburg und in Lille/Frankreich studiert und habe einen Magister in Philologie. Nachdem ich mich 2009 entschieden hatte, mich beruflich neu zu orientieren, habe ich noch ein Fernstudium Personal Coaching und Psychologische Beratung absolviert. Im Anschluss habe ich verschiedene Weiterbildungen gemacht, angefangen mit NLP – Neuro-Linguistisches Programmieren, Systemisches Coaching, Familienbiografisches Coaching, Lösungsorientierte Beratung und natürlich Business Coaching.

Da mir die professionelle Weiterentwicklung sehr wichtig ist, versuche ich jedes Jahr, verschiedene Weiterbildungen und Seminare zu belegen. Im letzten Jahr z.B. zum Thema Systemisches Coaching. Mittlerweile habe ich zusätzlich zu meinem Coaching-Fernstudium mehr als 550 Stunden Weiterbildung absolviert und das ist natürlich noch nicht das Ende …

 

Wo liegen Ihre Schwerpunkten und Spezialisierungen? Mit welchen Anliegen kommen Klienten häufig zu Ihnen?

In der Regel kommen meine Klienten/innen zu mir, weil sie auf der Suche nach Lösungen, Handlungsalternativen oder Zielen sind. Die Herausforderungen liegen entweder auf der persönlichen Ebene oder im beruflichen Kontext. Es geht daher um viele unterschiedliche Themen wie Persönlichkeitsentwicklung oder Aufbau beruflicher Kompetenzen.

Im Personal Coaching kann dies zum Beispiel konkret das Thema Selbstvertrauen sein oder auch Hochsensibilität und Introversion; im Business Coaching geht es häufig um das Thema Karriereentwicklung oder berufliche Neuorientierung, aber auch um Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Stressmanagement etc.

 

Wie läuft ein Coaching bei Ihnen in der Regel ab? Welche Methoden oder Tools nutzen Sie häufig im Coaching?

In der Regel startet das Coaching mit einem Vorgespräch, indem die Klienten/innen ihr Thema schildern. Mir ist dabei wichtig, dass sie hierbei auch konkrete Ziele für das Coaching definieren.
Danach erstelle ich einen Plan, wie und mit welchen Methoden die Klienten/innen mit meiner Unterstützung ihre Ziele erreichen können. Dabei habe ich mir über die Jahre ein breites Methodenwissen angeeignet und einen gut gefüllten „Werkzeugkoffer“. Nach meiner Erfahrung eignen sich insbesondere Methoden gut, die einen praktischen Ansatz verfolgen, denn Coaching soll ja mehr als ein Gespräch mit Freunden sein. Meinen Klienten/innen helfen beispielsweise NLP-Tools sehr nachhaltig, da sie ein neues Bewusstsein schaffen und gleichzeitig Strategien auf der Ebene des Verhaltens anstoßen. Sie sind sehr tiefgehend, aber dennoch leicht und machen Freude. Bei persönlichen und beruflichen Themen arbeite ich auch oft mit Methoden aus der systemischen Beratung wie Genogrammen oder Aufstellungen, denn wir alle sind ja eingebunden in Familie, Team, Firma – also keine Inseln …  Und es ist wichtig, auch diese Verbindungen bei der persönlichen Entwicklung zu beleuchten, denn diese sind entscheidend, wenn es um Grenzen und Freiheiten geht. Wichtig ist aber vor allem, dass die Methoden zu den Klienten/innen passen und wir gemeinsam die gewünschten Ergebnisse erreichen. Innerhalb der einzelnen Sitzungen erarbeiten wir dann jeweils ein konkretes Thema.

 

Wie würden Sie Coaching definieren? Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen eines Coachings? Wie gelingt ein erfolgreicher Coaching-Prozess?

Coaching ist aus meiner Sicht Hilfe zur Selbsthilfe. Meine Überzeugung und auch meine Erfahrung ist, dass alle Menschen, also auch meine Klienten/innen, Ressourcen besitzen, die sie zur Lösung ihrer Probleme benötigen. Sie kommen ins Coaching, da sie jedoch selbst nicht an diese Ressourcen kommen oder eine Blockade spüren. Als Coach habe ich also primär die Aufgabe, den Klienten/innen zu helfen, diese Ressourcen sichtbar und fühlbar zu machen oder Blockaden aufzulösen, und das gelingt auch (fast) immer. Das ist für mich klassisches Coaching – also Entwicklungshelferin, nicht Beraterin sein.
Manchmal erarbeiten wir natürlich auch Strategien für konkrete Situationen, z.B. Jahresgespräche, Bewerbungen, Präsentationen und anderes. Dann liefere ich auch konkreten Input aufgrund meines Wissens.

Ein Coaching-Prozess ist natürlich immer dann erfolgreich, wenn die von den Klienten/innen definierten Probleme überwunden und Ziele erreicht sind. Grundlage ist die Professionalität, Praxiserfahrungen und Methodenvielfalt des Coaches, und auf Klientenseite natürlich die Bereitschaft, sich zu entwickeln und Neues zu wagen. Wichtig ist auch das Vertrauen zwischen Klient und Coach. Wenn die Chemie nicht stimmt, klappt auch das Coaching nicht.
Die Grenzen eines Coachings sehe ich bei Menschen, die unter psychische Erkrankungen leiden – wie Depressionen, Psychosen, bipolare Störungen etc. Hier ist eine ärztliche Betreuung nötig. Bei gesunden Menschen gibt es in der Regel keine Kontraindikation. Und auch wenn wir uns als Coaches natürlich schon aus rechtlichen Gründen von der Psychotherapie abgrenzen müssen, weil wir ja auch nicht „heilen“ dürfen, habe ich beispielsweise viele Privatklienten, denen eine Psychotherapie nicht ausreichend helfen konnte. Sie wünschen sich, mehr Konkretes aus dem Coaching mitnehmen zu können.

 

Ziele setzen und Vertrauen schaffen 

Ob private oder/und berufliche Belange, bei Stephanie Hollstein findet man für für viele Anliegen und Probleme Anteilnahme und eine kompetente Beratung. Die Klienten/innen sollen sich dabei bereitwillig und im Vorfeld konkret über ihre Ziele bewusst werden – so kann ein passender Plan und eine geeignete Methode zur Anwendung kommen. Ein praktischer Ansatz oder die Einbeziehung des privaten oder beruflichen Klienten-Systems erweisen sich hier oft als hilfreich. Das Wesentliche ist jedoch stets, dass während der Sitzungen ein Vertrauen zwischen Coach und Klient entsteht. 

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