Gestochen scharfe Bilder der Persönlichkeit

Veröffentlicht am 5 März 2020 von Verena Arnold
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Der Name „Fotobagaluten.de“ rührt daher, dass Lorna Baumann und Ralf Thiele im fotografischen Bereich zu fast jeder „Schandtat“ bereit sind. Denn das Fotografen-Ehepaar schreckt vor fast keinem Auftrag zurück, so verrückt er auch sein mag. Die beiden haben sich auf Business-, Familien- und Einzelporträts spezialisiert, dazu kommen Events wie Firmenfeiern, Hochzeiten und Jubiläen sowie die Landschaftsfotografie.

„Wir sind ausschließlich vor Ort beim Kunden tätig und besitzen zu diesem Zweck ein mobiles Fotostudio“, berichtet Diplom-Betriebswirt Ralf, der auf rund 30 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen kann, nicht nur im fotografischen Bereich. Lorna ist Fachkauffrau für Einkauf und Logistik. Da Fotografie immer schon ihre Leidenschaft war, beschlossen die beiden, keine Akquise mehr für andere zu betreiben, sondern für die eigenen Fotoaufträge.

Bei Hochzeiten legt das Ehepaar großen Wert darauf, die Gefühle und Stimmungen auf ihren Fotos zu zeigen. Ihr Fotokonzept stimmen sie darauf ab, wie das Hochzeitspaar „tickt“. Während der Zeremonie fertigt einer von ihnen Übersichtsaufnahmen an, der andere konzentriert sich auf Porträts, auf denen die Personen im Vordergrund stehen und der Hintergrund verschwimmt.

Unsere Interviewpartner Lorna Baumann und Ralf Thiele sind Fotografen

Der Name Fotobagaluten steht für People, Events und Fine-Art-Print. Was macht eure Arbeit für dich zu etwas besonderem?

Wir können auf insgesamt rund 30 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Nicht nur im fotografischen Bereich. Unser Beruf setzt sehr viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen voraus, sei es bei der Auftragsgewinnung oder der eigentlichen Tätigkeit, dem Shooting. Meine jahrzehntelange Arbeit im Vertrieb und Marketing kommt mir dabei zugute. Nichts ist schlimmer, als nicht mit dem Model kommunizieren zu können. Wenn wir mit unseren Kunden vor der Kamera zusammenarbeiten, dann ist nichts wichtiger als ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Sie müssen sich vor der Kamera wohlfühlen. So gelingen uns gute Aufnahmen auch von Menschen, die noch nie vor der Kamera standen oder sehr zurückhaltend sind. So kommt es, dass des Öfteren auch plötzlich von den Modellen ein Posing-Vorschlag kommt, „weil sie das immer schon mal so machen wollten“. Das ist eine Bereicherung für beide Seiten.

 

Wie laufen die Fotoshootings, die von euch organisiert werden, für gewöhnlich ab? Auf welchen Events sind die Fotobagaluten tätig und wie schafft es das Team an Fotografen, die Vorstellungen und Wünsche der Kunden in den Bildern umzusetzen?

Nachdem wir mit unserem Auftraggeber das „Was“ und „Wo“ definiert haben, sind unsere Shootings im Vorfeld bereits gut durchorganisiert. Bei Business-Shootings verstauen wir die gesamte Technik bereits einen Tag vorher im Wagen, dazu gehören Stative, Lampen, eventuell Hintergründe und so weiter. Beim Kunden benötigen wir in der Regel höchstens eine halbe Stunde, um alles aufzubauen. Kommen unsere Studioblitze zum Einsatz, benötigen wir keine Kabel, da alle mit Akkus ausgerüstet sind. Daher kann auch niemand über Kabel stolpern.

Am Anfang erklären wir dem Model, was wir vorhaben, fragen es, was wir möglicherweise besser nicht fotografieren sollten, fragen also nach der „Schokoladenseite“. Während des gesamten Shootings interagieren und kommunizieren wir mit dem Model. Falsch sitzende Jacketts, Fusseln und so weiter werden korrigiert und dann geht es los. Wir haben unsere eigenen Vorschläge zum Posing, gehen aber auch auf die Wünsche des Kunden ein. Ganz wichtig: Wir zeigen zwischendurch die Aufnahmen entweder direkt am Kameradisplay oder per Tethering am Tablet. So kann der Kunde sehr früh die Ergebnisse sehen und gegebenenfalls eigene Wünsche vorschlagen. Ganz wichtig für uns ist, die Individualität des Models darzustellen. Wenn der Kunde nach dem Shooting sagt: „Ja, das bin ich!“, dann sind wir auch zufrieden. Um den Bildern den letzten Schliff zu geben und die Persönlichkeit des Einzelnen herauszustellen, nutzen wir auch das Post-Processing, sei es, um Hautunreinheiten zu entfernen oder um eine Vignette zu setzen.

Auf Events müssen wir uns ganz anderen Herausforderungen stellen. Hier arbeiten wir im Team. Nehmen wir zum Beispiel einen Abiball. Da gilt es, ein Jahrgangsfoto zu erstellen, meistens im Freien. Hier nehmen wir uns die nötige Zeit, den am Anfang möglicherweise ungeordneten „Haufen“ so zu platzieren, dass alle auf den Fotos zu sehen sind, alle die Augen geöffnet haben etc. Dann folgt der Einlauf der AbiturientInnen. Hier arbeiten wir ebenfalls zu zweit, um möglichst viele Blickwinkel einzufangen. Oft sind während des Balls Gruppenaufnahmen gewünscht. Einer arbeitet dann im mobilen Studio, der andere fängt die Stimmung während der Party ein. Auch hier gelingt es uns durch die Kommunikation mit den Gästen, die echte, ausgelassene Stimmung abzubilden.

 

Mit welchem Equipment sind die Fotobagaluten während der Events ausgestattet? Worauf kann man keinesfalls verzichten, wenn man gestochen scharfe Bilder anfertigen will? Mit welchen Programmen werden die Bilder nachbearbeitet?

Wir arbeiten mit zwei bis drei Kameras, alle von Canon. Es sind die spiegellose EOS R, die 5D Mark iv und die 6D als zusätzliches Backup. An Objektiven nutzen wir in der Regel bei Events das 70–200 mm 1:2,8 L IS II, ein Sigma 50 mm 1,4, eine Porträtbrennweite Sigma 85 mm 1,4 und eine Sigma Zoom 24–105 mm 4,0. Bei den Studioblitzen setzen wir auf Godox: AD 200, AD 600 BM und Aufsteckblitze sowie die dazugehörigen Funktransmitter. Um stets gestochen scharfe Bilder zu erhalten, achten wir auf möglichst kurze Belichtungszeiten und dazu passende ISO-Werte. Aber viel wichtiger ist: Wir nutzen die AF-On-Taste der Kameras, so stellen wir sehr schnell und punktgenau auf das scharf, was scharf sein soll. Zusätzlich bietet uns die EOS R die Möglichkeit der Augenerkennung, was sehr gut bei der Dynamik einer Party funktioniert.

 

Was macht qualitativ hochwertige Fine-Art-Prints aus? In welchen Regionen werden die Bilder für diese Prints geschlossen? Zu welchen Preisen kann man diese erwerben?

Ich beziehe die Frage auf die Landschafts-/Cityscape-Fotografie: Dafür braucht man ein gutes Auge, die Bildgestaltung und der Sinn für Stimmungen. Auch die Bildbearbeitung spielt eine große Rolle. Gerade wenn es darum geht, die Stimmung, die man während der Aufnahme empfunden hat, wiederzugeben. Ein guter Drucker und hochwertiges Papier müssen ebenfalls vorhanden sein. Oft fahren wir gezielt zu bestimmten Locations in der Nähe. In der letzten Zeit waren wir häufig in Portugal. Dort lassen das Licht und spektakuläre Küstenabschnitte das Herz des Fotografen höher schlagen. Ein Fine-Art-Print kann in der Größe DIN A2 ab 65 Euro erworben werden. Wir stellen nur bis zu 10 Drucke pro Motiv her, diese sind entsprechend nummeriert und signiert.

Unsere Interviewpartner arbeiten mit zwei bis drei Kameras, alle von Canon

Die Dynamik einer Party mit der Kamera einfangen

Bei Lorna Baumann und Ralf Thiele stolpert kein Kunde über Kabel, wenn sie ihr Foto-Equipment aufbauen, denn sie verwenden nur Blitze mit Akkus. Während des gesamten Shootings interagieren und kommunizieren die beiden mit dem „Model“, damit sich ein Gefühl der Sicherheit einstellt und sich die Kunden vor der Kamera wohlfühlen. So gelingen ihnen auch gute Aufnahmen von Menschen, die noch nie vor der Kamera standen oder sehr zurückhaltend sind. An ihren Canon-Kameras nutzen Lorna und Ralf die AF-On-Tasten, um auch bei Events sehr schnell und punktgenau scharfe Bildeinstellungen zu erzielen.

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