Größte Wasserrettungsorganisation der Welt 

Veröffentlicht am 25 März 2020 von Verena Arnold
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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) in Dortmund ist die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit der Gründung in Folge des Seebrückenunglücks in Binz im Jahr 1913, hat sich die DLRG stark entwickelt. Die Rund 1,8 Millionen Mitglieder und Förderer folgen dem satzungsmäßigem Ziel der Verhinderung von Ertrinkungsunfällen in Bereichen wie beispielsweise Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, Wasserrettungsdienst, Katastrophenschutz, Rettungssport oder Jugendarbeit.

Philipp Parche, 23 aus Dortmund ist seit 10 Jahren in verschiedenen Positionen in der DLRG tätig. Er ist Teil des Vorstands, die sich gemeinsam entsprechend der Fachbereiche um die Themen Wasserrettungsdienst, Katastrophenschutz, Tauchen, Strömungsrettung und Öffentlichkeitsarbeit kümmern.

Philipp war früher Leistungsschwimmer. Im Verlauf der Schulzeit fing er mit der Schwimmausbildung und im Wasserrettungsdienst an. Er übernahm Verantwortung im Jugendvorstand und absolvierte weitere Ausbilderqualifikationen im Bereich Funk und Bootswesen. Schließlich begann er mit der Tätigkeit als Geschäftsführer der Ortsgruppe und als Leiter der Verbandskommunikation im Bezirk.

Unser Interviewpartner Philipp Parche ist Pressersprecher der DLRG

 

Philipp, du bist der Pressesprecher der DLRG in Dortmund. Wie bist du zu dieser Tätigkeit gekommen? Arbeitest du heute hauptberuflich als Pressesprecher oder führst du diese Arbeiten in deiner Freizeit durch? Bist du selbst heute noch ein leidenschaftlicher Schwimmer? Schwimmst du lieber in einem Schwimmbad oder beispielsweise in einem See beziehungsweise im Meer?

Schon immer hat mich das Wasser, und alles, was dazu gehört fasziniert. Schwimmen hat mir immer Spaß gemacht und als kleines Kind wollte ich nie aus dem Wasser. So hat sich das immer weiterentwickelt und mir ist das Schwimmen und die Sicherheit im und am Wasser ans Herz gewachsen. Bei der DLRG habe ich sehr viel dazu gelernt und jetzt kann ich meine Faszination in meiner Funktion als ehrenamtlicher Pressesprecher weitergeben, was mir besonders viel Spaß macht. Dabei schwimme ich jede Woche noch selbst im Hallenbad und im Sommer so oft wie möglich im Freibad. Am liebsten schwimme ich allerdings in den Wellen des Meeres, auch wenn man dafür aus Dortmund immer etwas fahren muss.

 

Kannst du das Kindergartenprojekt etwas genauer beschreiben? Welche Ziele werden mit diesem Projekt verfolgt? Wie häufig findet dieses auch statt? Warum ist dir und dem Verein besonders wichtig, dass dieses Projekt auch eine gewisse Aufklärungsarbeit im Bezug auf Gefahren leistet?

Die DLRG und ihr Partner NIVEA engagieren sich seit vielen Jahren gemeinsam für die Sicherheit von Kindern. Rettungsschwimmer der DLRG klären Kindergartenkinder und deren Eltern in einer bundesweiten Kampagne frühzeitig über die Gefahren im und am Wasser, und über den richtigen Sonnenschutz auf. Mit Erfolg – seit dem Start der Kampagne DLRG/NIVEA Kindergartentag vor 20 Jahren gingen die Badeunfälle in der Altersklasse 0-5 von 58 (2000) auf 15 (2018) deutlich zurück. Diese Themen werden bei dem Projekttag auf dem „Trockenen“ im Kindergarten spielerisch aufbereitet:
Information über Gefahrenquellen, Vermittlung von Baderegeln und richtigem Verhalten im und am Wasser, Sonnenschutz, Information über die Aufgaben und Ziele der DLRG, Motivation zum Schwimmen lernen.

Die Kinder erleben die Bade- und Sonnenschutzregeln mit allen Sinnen: Ein Puppentheater, eine spannende Mitmachgeschichte und unterschiedliche Lernspiele sorgen für jede Menge Spaß und Bewegung und binden die Kinder aktiv in das Programm ein. Seehund Nobbi, das Maskottchen der Initiative, ist dabei immer mitten drin. DLRG und NIVEA zeigen sich zufrieden über die Entwicklung des Projekts. Viele Kinder konnten bereits durch die DLRG/NIVEA Kindergartentage erreicht werden. In diesem Jahr sind rund 2.500 Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant – damit leisten die DLRG und NIVEA  einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Kinder.

 

Was gehört zur Grundausstattung eines Schwimmlehrers bei einem Kleinkindschwimmkurs? Inwiefern unterscheiden sich hier Hilfsmittel und Utensilien von anderen Schwimmkursen? Welche Hilfsmittel nutzt du zudem noch, damit du auch auf spontane Ereignisse eingehen kannst?

Ausbilder im Kleinkinderschwimmen brauchen ein besonders Maß an sozialen Kompetenzen. Sie müssen sich langsam mit ihren Schützlingen ans und dann ins Wasser vorarbeiten. Dabei ist Spaß und Freunde immer ein wichtiger Faktor, welcher durch vielfältige Spiele gefördert wird. Das kann von kleinen Parcours über Tauchringe in Fischform, Unterwassermemory oder Pustetiere gehen. Denn Kinder, die Spaß am Spiel haben, vergessen schnell den beabsichtigten Lerneffekt. Es ist also immer wichtig, das passende Spiel parat zu haben – eine Spielesammlung darf also nie fehlen.

 

Welche gesundheitlichen Vorteile kann es für Kinder haben, wenn sie bereits als Babys oder Kleinkinder regelmäßig mit einem Elternteil an einem Schwimmkurs teilnehmen? Können diese Kinder das Schwimmen auch deutlich leichter erlernen?

Für Kinder ist es von großem Vorteil, wenn sie schon früh in Kontakt mit dem Element Wasser kommen. Lernen Kleinkinder im Beisein ihrer Eltern einen respektvollen Umgang, können sie später davon enorm profitieren. Dabei ist es wichtig, keine Angst vor dem Wasser zu haben, jedoch immer auf die eigene Sicherheit zu achten. Sie lernen dann schneller, den Kopf beim Schwimmen ins Wasser zu nehmen, und haben eine wertvolle Basis auf der man beim Tauchen, Augen unter Wasser öffnen oder dem Körpergefühl in der Schwimmausbildung aufbauen kann. Ist dann das Schwimmen dann erlernt, bietet dies ein unschätzbaren Wert an Sicherheit – sei es im Freibad oder im Strandurlaub.

Ausbilder im Kleinkinderschwimmen brauchen ein besonders Maß an sozialen Kompetenzen


Sicherheit für Kinder

Die DLRG engagiert sich seit vielen Jahren für die Sicherheit von Kindern. Sie klären die Eltern über die Gefahren in und um das Wasser auf. Den Kindern demonstrieren sie die Verhaltensregeln im Wasser anhand von Lernspielen und einem Puppentheater. Die DLRG bildet auch Menschen zu Rettungsschwimmern aus.  

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