Ihr Ziel: Menschen mit dem Tanzfieber anstecken

Veröffentlicht am 27 April 2020 von Verena Arnold
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Wer einmal seine Leidenschaft für den Tanz entdeckt hat, der kommt nicht mehr davon los. Es gibt unendlich viele verschiedene Stile, die man ausprobieren kann – von klassischen Gesellschaftstänzen über sinnliche Tänze aus dem lateinamerikanischen Raum bis hin zu modernen Richtungen wie beispielsweise Hip Hop. Für jeden, der gerne tanzen lernen möchte, findet sich ein passender Stil, der in Verbindung mit der richtigen Musik ein wahres Tanzfieber auslösen kann. Tanzlehrer wurden bereits mit diesem Fieber angesteckt – und machen es sich zum Ziel, ihre Leidenschaft und ihre Begeisterung auch an andere Interessierte weiterzugeben.

Patrycja Studer ist 30 Jahre alt und lebt seit acht Jahren in der Schweiz. Geboren wurde sie in der Nähe von Breslau. Tanz war schon immer ein wichtiger Teil ihres Lebens. Sie studierte englische Philologie, aber es war ihr immer klar, dass sie ihren Beruf mit dem Tanz verbinden möchte. Ihr Tanzabenteuer begann mit acht Jahren und ab einem Alter von neun Jahren startete sie eine Karriere im Sporttanz. Das bedeutete endlose Workshops und Schulungen. Außerdem hat sie ein Tanzlehrer Diplom vom Polnischen Tanz Verbandes (PTT), sowie vom Internationalen Tanzlehrer Verband mit Sitz in England (IDTA).

Als sie in Biel ankam, bemerkte sie sofort, dass es hier nicht so viele Tanzmöglichkeiten gab. Sie beschloss, den Menschen die Vorzüge des Tanzes vorzustellen und sie mit dem Tanzfieber anzustecken. Als Einzelunternehmerin macht sie alles selbst – Sekretariat, Information, Website-Updates und Unterrichten. Aber natürlich greift sie regelmäßig auf Spezialisten zurück. Sie beteiligt sich auch gerne an Projekten in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.

Unsere Interviewpartnerin Patrycja Studer ist als Tanzlehrerin in Biel tätig

 

Patrycja, du bist als Tanzlehrerin in Biel tätig und unterrichtest verschiedene Kurse. Welche Tanzrichtungen verfolgst du persönlich? Wann hast du deine Leidenschaft für das Tanzen entdeckt? Welchen Einfluss hat das Tanzen auf dich?

In meinem Tanzangebot gibt es zwei Richtungen. Der erste ist Gesellschaftstanz, der in einigen Tanzschulen auch als Standard und Lateintanz oder Social Dance bezeichnet wird. Hier lernt man ein Set von Tänzen, die immer bei Tanzveranstaltungen gespielt werden. Es sind zehn Tänze, die in verschiedene Stufen verteilt sind: Walzer, Tango, Foxtrott, Rumba, Cha Cha, Jive oder Disco Fox. Jeder Tanz hat etwas Besonderes, aber Rumba war schon immer mein Favorit.
Ich habe diese Tänze mit acht Jahren gelernt und sie 22 Jahre lang praktiziert.
Die zweite Tanzrichtung ist für mich eine relativ neue Entdeckung. Ich habe West Coast Swing vor drei Jahren gesehen und es hat mich total überzeugt. Seitdem tanze ich es regelmäßig und entwickle meine Fähigkeiten in diesem Stil. Ich besuche gerne Dance Weekends, West Coast Swing Abende, Workshops usw. Ich habe auch viel Spaß, ihn zu unterrichten.

 

Welche Tanzkurse unterrichtest du? Welche dieser Kurse sind für Anfänger geeignet? Kann man als Einzelperson an den Kursen teilnehmen oder sollte man einen Partner mitbringen?

Ich teile meine Gesellschaftstanzkurse in verschiedene Stufen ein. Anfänger sind im Grundkurs I willkommen. Grundkurs II und III wären eine Fortsetzung. Als nächstes haben wir eine mittlere Stufe, Fortgeschrittene, und diejenigen, die sich nicht vom Tanz verabschieden wollen, tanzen weiter im Hobbyclub. West Coast Swing Kurse sind ähnlich aufgebaut. Der erste Block ist für Anfänger geeignet, weitere Stufen bieten mehr Material.
Einzelpersonen sind in beiden Tanzrichtungen immer herzlich willkommen. Jede bekommt einen Tanzpartner oder eine Tanzpartnerin zugeteilt.

 

Welche Ausstattung benötigt man zum Tanzen? Was gehört beim Tanzen zu deiner persönlichen Grundausstattung? Worauf kannst du keinesfalls verzichten?

Ich würde sagen, dass Schuhe das wichtigste Element in der Tanzausrüstung sind. Man muss nichts kaufen, um die ersten Schritte zu lernen. Einfach bequeme Schuhe mitbringen wie Freizeitschuhe, Sneakers oder Ballerinas. Wenn man feststellt, dass Tanz wirklich Spaß macht und plant, länger in der Tanzklasse zu bleiben, ist es eine gute Idee, die richtigen Tanzschuhe zu finden. Solche Schuhe haben Ledersohlen, die ein einfaches Drehen ermöglichen. Dazu sind sie flexibel und sehen schön aus.
Ich selbst habe ganz viele verschiedene Tanzschuhe bei mir im Schrank – von Dance Sneakers zum Absatzschuh für Lateintänze. Am meistens benutze ich Lehrerschuhe.
Als Lehrerin habe ich auch immer meine Musik Mediathek dabei.

 

Was ist das Besondere am West Coast Swing? Wodurch zeichnet sich dieser Tanzstil aus und wie hebt sich der West Coast Swing von anderen Tanzrichtungen ab?

West Coast Swing ist ein neuer Trend in der Schweiz. Es gibt mehrere Gründe, warum dieser Stil so beliebt ist. Man kann zu ganz verschiedener Musik tanzen: Charts Lieder (POP), Hip Hop, Blues, Rock, schnell und laut oder leiser und romantisch. In West Coast Swing gibt es viel Raum für Kreativität. Wenn man die Grundlagen des Führens und Folgens beherrscht, kann man improvisieren und verschiedene Moves einmischen. In Kursen wechseln Sie häufig die Partner, um Ihre Führungsqualitäten besser zu trainieren.

Patrycja Studer bietet zwei verschiedene Tanzrichtungen an

 

Gesellschaftstänze und West Coast Swing für jedes Level

Patrycja Studer bietet zwei verschiedene Tanzrichtungen an. Auf der einen Seite hat sie viele Kurse zu klassischen Gesellschaftstänzen wie Tango, Cha Cha oder Foxtrott im Programm. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen findet hier jeder das passende Level. Auf der anderen Seite kann man bei ihr auch West Coast Swing lernen, was ein neuer Trend in der Schweiz ist. Da man diesen Tanz zu ganz verschiedenen Musikrichtungen tanzen kann, bleibt viel Raum für die eigene Kreativität. Ihre Kurse kann man auch als Einzelperson besuchen – jeder bekommt einen Partner zugeteilt und es wird oft durchgetauscht, um auch mit anderen Personen zu trainieren.

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