Karate – der lange Weg zur Perfektion

Veröffentlicht am 26 September 2019 von Verena Arnold
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Karate ist ein Kampfsport, der uns aus zahlreichen Filmen bekannt ist. Die Angriffe und Bewegungen sehen für die Zuschauer sehr beeindruckend aus, weshalb viele diese Sportart gerne selbst ausprobieren wollen. Sie hat auch viele Vorteile für Körper und Geist, wie eine Zunahme an Kraft, Ausdauer, Disziplin oder das Erlernen von Respekt gegenüber dem Gegner, was einen auch psychisch stärker werden lässt. Um sich immer weiter zu verbessern, muss man viel Fleiß und Ehrgeiz mitbringen, denn es ist ein langer Weg, bis man die Meisterschaft im Karate erreicht. Doch wer dieses Ziel verfolgt, wird auf seiner Reise zahlreiche wertvolle Lektionen lernen und daran wachsen. 

Michel Weinand ist 32 Jahre alt und wurde in Dortmund geboren. Er lebt in einer glücklichen Ehe mit drei Kindern – er und seine Frau sind bereits seit 14 Jahren liiert. Als gebürtiger Dortmunder darf die Begeisterung für den Fußball nicht fehlen – Borussia Dortmund ist natürlich sein Top Club der Liga. Da Michel Weinand immer eher ein Macher war, stieg er nach der Schule mit einer Fachoberschulreife nach der 10. Klasse direkt in das Berufsleben ein. Angefangen hat er mit einem berufsvorbereitenden Bildungsjahr im kaufmännischen Bereich und von dort aus ging er weiter in die Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel in einem Möbelhaus. 

Ein Cousin von ihm trainierte schon viele Jahre Shotokan Karate und Kung Fu. Eines Tages fing er an, mit ihm zu trainieren und schnell entwickelte sich eine Sucht, da es ihm sehr viel Spaß gemacht hat. Seine sportlichen Wege führen heute noch über die deutsche Grenze hinaus, wenn es um sein eigenes Training geht. Sein Cousin baute damals eine große und erfolgreiche Karate-Gruppe auf. Sie nahmen an kleineren Wettbewerben teil und schlossen viele Bekanntschaften. Michel Weinand wurde zu dieser Zeit immer wieder als Hilfstrainer eingesetzt, was ihm sehr viel Spaß machte und so strebte er eine Ausbildung zum Trainer an. Seine Trainerlizenz erhielt er dann 2007 in der Budogemeinschaft Schwerte – wo sein Cousin neben Karate auch Kickboxen unterrichtete.

Sein eigenes Unternehmen entstand aus dem Wunsch nach Unabhängigkeit, um das machen zu können, was er möchte. Er liebt seine Rolle als Trainer und die Kampfkunst. Es ist die Leidenschaft, die dahinter steht und die ihn antreibt. Sein Unternehmen ist klein und familiär strukturiert. Es handelt sich um ein eingetragenes Kleinunternehmen, welches 2008 gegründet worden war. Im Dezember 2015 haben sie zusätzlich einen Förderverein ins Leben gerufen. Michel Weinand erhält Unterstützung von zwei weiteren Teammitgliedern, seiner Frau und auch von seinem Lehrer.

Unser Interviewpartner Michel Weinand ist Karatetrainer

Was hat dich inspiriert, diesen Weg beruflich zu gehen? Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus? 

Ich bin seit meinem 2. Lebensjahr stark Lungenkrank. Das Kampfsporttraining half mir dabei, meine Gesundheit zu verbessern. Ich trainiere so oft es geht – im Grunde täglich. Ob Formen, Sets oder andere Übungen, von allem ist was dabei.

Welcher Ausbildungsweg ist zu absolvieren, um Karatemeister zu werden? Ist auch ein Quereinstieg möglich?

Um ein Meister im Karate zu werden, bildet eine solide und jahrelange Ausbildung die Basis, aber es gehört viel mehr dazu. Meister zu sein bedeutet auch Reife an den Tag zu legen. Als Meister hat man eine Vorbildfunktion und dieser wird man durch den schwarzen Gürtel alleine nicht gerecht. Ehrlichkeit, Fleiß, Hingabe, Perfektion und die Bereitschaft, all das zu teilen, spielen ebenso eine große Rolle auf dem Weg zur Meisterschaft. Ein Quereinstieg ist immer möglich, man muss sich aber bewusst machen, dass der Weg dorthin nicht kürzer wird.

Welches Utensil verwendest du für deinen Unterricht am liebsten und warum?

In meinem Training verwende ich am liebsten immer den eigenen Körper. Natürlich kommen auch Schlagpolster und Co. zum Einsatz. Aber der menschliche Körper bietet alles, was man zum Trainieren braucht. Der Mensch ist sehr widerstandsfähig und das alleine öffnet schon die Türen für ein erfolgreiches Training.

Warum ist es dir ein Bedürfnis, dein Wissen und deine Erfahrungen weiterzugeben?

Das größte Wissen der Menschheit bringt nichts, wenn es nicht weitergegeben wird. Die Komplexität einer Kampfkunst gehört mit dazu. Ich möchte dazu beitragen, dass dieses Wissen niemals verloren geht. Vielleicht werde ich auch noch dazu beitragen, das Wissen zu erweitern? Denn das Ziel ist nicht nur die sture Weitergabe, sondern die Perfektion und Weiterentwicklung in einen zeitgemäßen Vertreter seiner Kunst.

Michel Weinand gibt sein Wissen und seine Erfahrungen an die jüngere Generation weiter

Meister zu werden ist mit viel Arbeit verbunden

Wer Karate erlernen will, strebt häufig auch den Weg zur Meisterschaft an. Diese Perfektionierung der Kampfsportart braucht viel Training und jahrelange Arbeit. Man entwickelt nicht nur körperliche Perfektion, sondern stärkt auch Eigenschaften wie Disziplin, Fleiß, Ehrlichkeit oder Hingabe. Aufgrund dieser Reife haben Meister im Karate eine Vorbildfunktion inne. Es ist ihre Aufgabe, ihr Wissen an andere weiterzugeben, die auf ihrem Weg noch nicht so weit fortgeschritten sind. So bleibt das Wissen erhalten und hilft immer mehr Menschen dabei, zu lernen und sich zu entwickeln.

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