Karate – Kampfkunst, die begeistert

Veröffentlicht am 28 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Karate ist eine Kampfkunst, die auf der ganzen Welt bekannt ist. Filme wie “Karate Kid” begeisterten Jung und Alt für den Sport und ließen viele Menschen neugierig darauf werden. Aber um Karate zu lernen, muss man viel Geduld mitbringen – es dauert Jahre, bis man die Meisterstufen erreicht. Dennoch sind viele motiviert, den Sport auszuprobieren, was heute auch in zahlreichen Karateschulen möglich ist. Bereits in jungen Jahren kann man mithilfe erfahrener Trainer in die Kampfkunst hineinschnuppern und erste Erfahrungen sammeln.

Steffen Köhler ist 39 Jahre alt und wurde in Frankfurt am Main geboren. Er ist Vater des 12-jährigen Timm und hat den 3. Dan JKA Shotokan Karate erreicht. Er machte sein Fachabitur in Bautechnik, absolvierte den Zivildienst im Krankenhaus und war dann als Filialleiter-Assistent bei ALDI Süd tätig. Danach arbeitete er im Sicherheitsdienst als Schichtleiter und Instructor für das amerikanische Generalkonsulat in Frankfurt. Erst dann entschied er sich für das Studium.
Er hat den Studienabschluss Bachelor of Arts of Businessadministration – Sportmanagement.

Zum Karate kam er zufällig. Zuerst gab er schon neben dem Studium Karatekurse für Kindergartenkinder. Schnell stieg die Nachfrage für die älteren Geschwister und die Eltern selbst. Also machte er sich selbständig und gründete das Meikyo Karate Dojo. Früher konnte er sich nie vorstellen, einmal selbständig zu sein und schon gar nicht mit einer eigenen Karateschule. Umso mehr erfüllt ihn seine Aufgabe als Karatetrainer, welche er alleine als Freiberufler ausübt.

Unser Interviewpartner Steffen Köhler ist Karate-Meister

 

Wie hast du dich ausgebildet? Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Der Grundstein meiner Ausbildung wurde gelegt, als ich elf Jahre alt war und mit dem Karate begann. Später als Instructor im Sicherheitsdienst erkannte ich, dass mir das Unterrichten sehr viel Freude bereitete und ich nutzte diverse Fortbildungen des Arbeitgebers in diesem Bereich. Durch das Studium in Sportmanagement erlangte ich das Wissen über die betriebswirtschaftlichen Abläufe. Im Karate habe ich bis zum heutigen Zeitpunkt den 3. Dan, die dritte Meisterstufe, erlangt. Einen „normalen“ Arbeitstag gibt es in der Regel kaum. Jeder Tag bringt neue oder andere Aufgaben mit sich. Marketing, Social Media, Webdesign, Buchhaltung, Mitgliederverwaltung, Strategieentwicklung, Dojo reinigen oder Eventplanung werden flexibel nach deren Notwendigkeit erledigt. Feste Abläufe ergeben sich aus den Kursen. An einem Tag kann es sein, dass man insgesamt zwischen drei und sechs Trainingseinheiten im Dojo gibt. Hinzu kommen noch die mobilen Kurse, bei denen die Stundenzahl – je nach Wunsch der Kunden – flexibel ausfällt. Die meisten Leute sehen immer nur den Trainer im Dojo und nehmen gar nicht wahr, was noch alles an Arbeit dahinter steckt.

 

Was für Kurse bietest du deinen Kunden an? Was für Karate-Richtungen gibt es?

Die Kernkompetenz liegt ganz klar beim Karate. Kurse werden schon ab einem Alter von drei Jahren angeboten. Nach oben gibt es keine Grenze, man ist nie zu alt. Dazu kommen noch verschiedene „Meikyo Selbstschutz“ Kurse – also Selbstbehauptung und Selbstverteidigung – sowie „Next Level Kids“ Kurse für eine bessere Wahrnehmung des Körpers und eine Steigerung des Selbstwertgefühls. Alle Kurse werden auch als mobile Kurse vor Ort bei den Kunden angeboten. Stilrichtungen im Karate gibt es heute unzählige. Die auf der Welt am meisten trainierte Richtung ist wohl Shotokan Karate, welche auch ich im Meikyo Karate Dojo anbiete.

 

Welches Utensil verwendest du für deine Kurse am liebsten und warum?

Auch wenn ich hin und wieder Hilfsmittel im Training einsetze, bin ich das am vielseitigsten einsetzbare Utensil. Das Zeigen der Techniken und Übungen, das Kontrollieren und Verbessern sowie die nötigen Erklärungen sind unerlässlich. Man muss die Trainierenden dort abholen, wo sie sind und auf jeden Einzelnen individuell eingehen.

 

Wo siehst du dein Dojo in fünf Jahren?

Wenn ich das sehen könnte, wäre ich ein mächtiges Wesen. Wenn ich heute fünf Jahre zurück schaue, konnte ich auch nicht ahnen, wie es mal kommen würde. Ich kann aber sagen, woran ich weiterhin arbeite und was ich mir für das Dojo wünsche. Es soll weiterhin Menschen ein gutes Karate vermitteln, glücklich machen und helfen, die Mitte zu finden. Das findet in einer tollen wachsenden Gemeinschaft statt. Ein Dojo ist nur ein kalter Raum ohne die Menschen, die dort trainieren.

Beim Karate werden viele verschiedene Kompetenzen gelehrt

 

Karate ist für jeden etwas

Beim Karate werden viele verschiedene Kompetenzen gelehrt. Bereits im Alter von drei Jahren kann man Kurse besuchen und erste Erfahrungen im Karate sammeln. Bis man dann tatsächlich die Meisterstufen erreicht, dauert es allerdings viele Jahre. In der Zeit lernt man Disziplin, Selbstverteidigung und verbessert die eigene Körperwahrnehmung – je nachdem, welche Stilrichtung gelehrt wird, wird der Fokus anders gesetzt. Auch wenn man bereits etwas älter ist, kann man mit Karate beginnen, denn man ist nie zu alt, um Sport zu betreiben. Zudem ist Karate nicht nur ein Sport, sondern hilft auch dabei, die eigene Mitte zu finden und den Selbstwert zu steigern.

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