Kreative Ideen für digitale Lösungen

Veröffentlicht am 13 November 2019 von Verena Arnold
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Optimale Internetpräsenz ist wesentlich, wenn es um den Erfolg eines Unternehmens geht. Die Entwicklung von Apps und Plattformen fördern die Kommunikation mit den Kunden, erleichtert jede Abwicklung und ermöglicht die Vernetzung mit anderen Anbietern. So sind in den letzten Jahren bereits viele praktisch Anwendungen entwickelt worden, die heute beinahe als selbstverständlich erscheinen und uns den Alltag ungemein erleichtern.  

Lukas Reusch wurde 1991 in der Nähe von Limburg geboren und ist bereits früh in die Branche der Entwickler eingetreten. Schon in jungen Jahren davon begeistert, absolvierte er das Fachabitur im technischen Bereich und machte eine Ausbildung in der Softwareentwicklung bei Siemens. Dass er dann mit 21 Jahren Vollzeit in der App- und Web-Entwicklung selbstständig wurde, komme ihm heute fast wie jugendlicher Leichtsinn vor, erzählt uns Lukas im Interview, aber es sei auch eine “logische Schlussfolgerung” gewesen: “Auch wenn der Start nicht leicht war, habe ich diese Entscheidung bis heute keine Sekunde bereuen müssen.”

Das Unternehmen Go Innovative, das aus einem kleinen Team besteht, ist heute seine ganze Leidenschaft. Da er seiner Arbeit vor allem sitzend nachgeht, hält Lukas sich in seiner Freizeit am liebsten draußen auf: Ob Kitesurfen auf dem Wasser oder Paragliding an der frischen Luft – hier kann er wieder Energie tanken. Und da es in Limburg nicht so viele Möglichkeiten hierfür gibt, ist Lukas viel in asiatischen, afrikanischen oder europäischen Ländern unterwegs. Dank der modernen Technik ist er nicht standortgebunden und kann seine Arbeit daher auch von einem anderen Kontinent aus erledigen. 

Unser Interviewpartner und Entwickler Lukas Reusch

 

Lukas, seit wann bist du in der Entwicklungsbranche tätig? Wie viele Mitarbeiter arbeiten in deinem Team und wofür bist du eigentlich zuständig? Wie sieht die Situation am Markt aus – ist der App-Markt gesättigt?

In der Entwicklungsbranche bin ich nun seit zirka 10 Jahren tätig, und 7 Jahre davon bin ich selbstständig. Zu Beginn der Selbstständigkeit war ich der klassische Einzelkämpfer. Die Projekte, die ich zu der Zeit umgesetzt habe, konnte ich auch noch ohne Probleme alleine stämmen. Über die letzten Jahre hat sich das Ganze nun so weiterentwickelt, dass ich Verstärkung in Form von drei Entwicklern ins Boot geholt habe. Jeder von uns hat sein ganz eigenes Spezialgebiet, welche sich bei der Entwicklung von Apps perfekt ergänzen. Ich persönlich habe mich mittlerweile etwas aus der aktiven Entwicklung zurückgezogen und fokussiere mich mittlerweile primär auf die Kundenkommunikation, Planung, Konzeption, das Projekt-Management – und ganz wichtig die Qualitätssicherung der Apps.

Ob der App-Markt generell gesättigt ist, ist schwierig zu sagen. Für die Kunden, für die wir diese Anwendungen entwickeln, liegt der Fokus oft nicht auf der genialen App-Idee, sondern oftmals wird eine Weblösung oder ein Webportal durch das mobile Pendant „App“ ergänzt. Ich denke, solange kluge Köpfe neue Ideen haben, wird auch der App-Markt lebendig bleiben.

 

Kannst du uns zu Beginn sagen, wie die Entwicklung einer App funktioniert? Was ist deine Aufgabe als App-Entwickler? Bist du nur für die technische Umsetzung einer App zuständig oder machst du auch bei der Planung mit? Wer sind deine Kunden?

Normalerweise teilt sich die Entwicklung in verschiedene Phasen auf: Planung/Konzeption, Umsetzung, Launch und Weiterentwicklung. Und das sind auch genau all die Phasen, in denen wir unsere Kunden unterstützen. Das heißt, neben der reinen technischen Programmierung spielen hier Tätigkeiten wie die Entwicklung eines Prototypen, das Schreiben einer technischen Spezifikation, Projekt-Management und Testing der App eine Rolle.


Wir bekommen täglich Anfragen von Personen, die fest davon überzeugt sind, die nächste bahnbrechende App-Idee zu haben. Wir haben allerdings für uns herausgefunden, dass unsere Zielgruppe eine ganz andere ist. Da wir neben der App-Entwicklung auch in der Webentwicklung durchaus unsere Stärke sehen, arbeiten wir meist mit Kunden zusammen, die ein Web-Portal und eine App parallel betreiben möchten. Oftmals ist die Web-Version der erste Schritt und die App für iOS und Android wird dann nachgezogen. Aber das ist so individuell wie jeder Kunde selbst. Es kommt auch vor, dass nur eine App entwickelt wird und das Einzige, was im Web stattfindet, ist z.B. die Administration der App-Inhalte.

 

Welches Tool/Hilfsmittel nutzt du am liebsten für deine Arbeit? Wie bist du darauf gekommen, dieses zu verwenden und was zeichnet es besonders aus? Würdest du es mir auch als Anfänger im Feld Web- und App-Entwicklung empfehlen?

Zu dieser Frage bekommst du wahrscheinlich von 100 Entwicklern 100 unterschiedliche Antworten und Meinungen. Wir haben für uns selbst den perfekten, sogenannten „Tech-Stack“ gefunden. Unser Ziel ist es, unseren Kunden so effizient wie möglich hochwertige Individual-Software auf Web- und App-Basis zu liefern. Dabei setzen wir primär auf Laravel, React und React Native. Laravel ist ein PHP-Framework, welches wir für das Backend der Apps einsetzen. Das Backend liefert z.B. der App die benötigten Daten. Für das sogenannte Frontend, also Oberfläche, die der Nutzer letztendlich verwendet, nutzen wir für Weblösungen React, und für iOS und Android Apps React Native. Das Schöne daran ist, dass wir mit React Native mit nur einem Code sowohl für iOS als auch für Android Native Apps bauen können und ein Großteil des Codes zwischen React Native und React auch noch geteilt werden kann. Man kann also zirka 80 % des Codes sowohl für Web, iOS und Android nutzen, was die ganze Sache sehr effizient, gut wartbar und vor allem leicht erweiterbar macht. Ein weiterer großer Vorteil dieses Stacks sind für uns die Programmiersprachen. Wir kommen primär mit PHP und JavaScript (bzw. TypeScript) aus. Das sind sehr verbreitete Sprachen mit viel Dokumentation und einer riesigen Community.

Wenn du gerne einen Einstieg in die App- oder Webentwicklung finden willst, würde ich dir Folgendes raten: Überlege dir eine Idee, für ein ganz kleines webbasiertes Tool, etwas ganz Überschaubares, und setze deine Idee mit purem PHP, HTML und CSS um. Ohne viel Schnickschnack und ohne Frameworks. Ich sage nicht, dass du nicht oftmals tierisch verzweifeln wirst und am liebsten abbrechen würdest. Aber so setzt du dich intensiv mit den Technologien auseinander und lernst so meiner Meinung nach am besten. Die Frameworks zur App-Entwicklung können dann später ins Spiel kommen.

 

Wie viel kostet es im Durchschnitt, eine App zu entwickeln? Wie viel darf eine App deiner Meinung nach maximal kosten, damit sie beim Massenpublikum Erfolg hat? Braucht es zwingend ein riesiges Marketing-Budget, um mit einer App Erfolg zu haben?

Puh, das ist schwierig zu beantworten. Das hängt natürlich extrem vom Funktionsumfang der App ab. Eine ganz einfache App mit einem Minimum an Funktionen für iOS und Android beginnt bei ungefähr 10.000 Euro. Nach oben hin sind dem Ganzen dann natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich denke, die Kosten für eine App sind auf keinen Fall erfolgsentscheidend. Es ist vor allem der Mehrwert für den Nutzer, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. So gibt es etwa simple Apps, die sehr erfolgreich sind.


Ob ein riesiges Marketing-Budget notwendig ist, ist mit Sicherheit auch wieder stark vom Konzept der App abhängig. Wenn man es geschickt anstellt, kann man gegebenenfalls sogar die Nutzer selbst zum Marketing-Hebel machen und das Budget lieber in die Verbesserung der App und ihren Mehrwert investieren. Das Produkt und der Mehrwert sollten so in jedem Fall im Fokus stehen.

Normalerweise teilt sich die Entwicklung in verschiedene Phasen auf

 

Vom Einzelkämpfer zum erfolgreichen Unternehmer

In seiner jungen Karriere konnte Lukas bereits viel Erfahrung sammeln und hat den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Vom Einzelkämpfer ist er heute zum Teamplayer geworden und wird von drei weiteren Entwicklern unterstützt. Sein derzeitiges Beschäftigungsfeld ist in erster Linie die Kommunikation mit den Kunden, Konzeption, Management und die Qualitätssicherung. Der App-Markt entwickelt sich seiner Meinung immer weiter fort, solange es nur originelle Ideen gibt. Der Erfolg liegt dabei vor allem im Mehrwert für die Nutzer, weniger in den Kosten einer App. 

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