Mardshana®  –  Für den Orientalischen Tanz geboren

Veröffentlicht am 15 Juli 2019 von Verena Arnold
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Rhythmische Bewegungen zu herrlichen Melodien und orientalischen Klängen gehören in den meisten Ländern zum täglichen Anblick. So ist das Tanzen ein fester Bestandteil mancher Kultur und gehört zu jedem Fest, Todestag oder Gedenkfeier dazu. Besonders die orientalischen Tänze beinhalten äußerst weibliche und harmonische Bewegungen, welche den Anblick zu  einem exklusiven Ereignis  machen.

Mardshana ist die Inhaberin des Tanzstudios Studio Mardshana. Seit über 30 Jahren nennen sie ihre Freunde und die Familie bei ihrem Künstlernamen Mardshana.

Sie ist Einzelunternehmerin und führt ihr Studio alleine. Dort gibt sie wöchentliche Kurse, Ausbildungen für orientalischen Tanz, Wochenendworkshops und vieles mehr. Des Weiteren ist Mardshana viel unterwegs und unterrichtet Wochenendworkshops an anderen Tanzschulen und Studios.

Ursprünglich wollte sie indischen Tanz lernen. Allerdings gab es in ihrer Gegend keinen Unterricht für indischen Tanz. So geriet der Traum etwas in Vergessenheit bis sie durch Zufall das Buch über Orientalischen Tanz von Dietlinde Karkutli in einer Bücherei fand. Da standen Übungen drinnen, die sie mehr oder weniger erfolgreich versucht habe nachzuvollziehen  – meist auf einem Stuhl stehen um in den Spiegel schauen zu können etc. Hinten im Buch gab es dann zusätzlich ein paar Adressen mit Schulen für Orientalischen Tanz. Zwar einiges von Mardshanas damaligen Wohnort entfernt, doch nachdem sie mit dem Orientalischen Tanz in Berührung gekommen war, war ihr kein Weg zu weit. Ihren ganz besonderen Tanzlehrer – Ibrahim Farrah –  hat sie dann in New York gefunden und dort viele Jahre Ausbildungs – Workshops bei ihm besucht.  

Unsere Interviewpartnerin Mardshana ist die Inhaberin des Tanzstudios Studio Mardshana

 

Mardshana, du unterrichtest orientalische Tänze seit über 30 Jahren. Deine Tanzausbildung hast du unter anderem in New York absolviert. Was fasziniert dich besonders am orientalischen Tanzstil und was möchtest du in deinen Unterrichtsstunden an deine Tanzschüler weitergeben?

Was mich am meisten am orientalischen Tanz fasziniert ist die Möglichkeit, den ganzen Körper in die Bewegungsabläufe mit einzubeziehen. Hier tanzen nicht nur Beine und Füße, sondern jedes Körperteil kann separat bewegt und alleine oder in Kombination getanzt werden.

Die klassische orientalische Musik ist sehr vielseitig von der Instrumentalisierung und beschert uns so viele Kombinationsmöglichkeiten.

Der orientalische Tanz ist aber nicht nur äußerlich sichtbare Bewegung, sondern transportiert auch viel Gefühl – was durch Mimik und Gestik zum Ausdruck kommt.

Es gibt so viele verschiedene Stimmungen, die getanzt werden können, von feurig und erdig zu den Trommeln bis zu luftig, leicht und verspielt zu den Geigen oder Flöten zum Beispiel mit dem Schleier.

Der orientalische Tanz ist für mich der weiblichste aller Tänze mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten, in dem jede Frau sich und damit ihren ganz eigenen Tanzstil finden kann.

Wichtig ist mir auch der gesundheitliche Aspekt. Die orientalischen Bewegungsformen geben uns die Möglichkeit, den eigenen Körper noch einmal völlig neu zu erfahren.

Die Bewegungen sich weich und harmonisch und ich achte im Unterricht auf eine gesunde und schonende Körperhaltung.

Die Beschäftigung mit dem eigenen Körper – auch vor der Spiegelwand – fördert die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein.

Das Tanzen ja super für unsere Gesundheit ist und eine wunderbare Vorbeugungsmaßnahme gegen vorzeitiges Altern und die damit einhergehenden Beschwerden ist ja zum Glück schon wissenschaftlich belegt.

 

Welche Ausbildungen kann man bei dir abschließen? Welche Anforderungen sollte man vor Antritt einer Ausbildung vorweisen? Wie lange dauert eine Ausbildung für Orientalischen Tanz und welche Themen werden im Rahmen der Ausbildung besprochen?

Ich biete seit vielen Jahren Basisausbildungen für Orientalischen Tanz an – das sind 5 Tage Workshops am Stück, in denen wir die Grundbewegungen und – Rhythmen bis hin zu einem ersten kleinen Tänzchen lernen. Diese Ausbildung ist für Anfängerinnen und Tänzerinnen, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten.

Dann gibt es die Intensiv Ausbildung über 10 Wochenende, in der viele verschiedene Tanzthemen des orientalischen Tanzes unterrichtet werden, wie z. B. Tanzen zu Trommelmusik, Schleiertanz in vielen Variationen: Rechteckschleier, Rundschleier, Fächerschleier, Isis Wings usw. Dann gibt es Oriental Fusion, Orientalischer Tanz mit Einfluß anderer Tanzstile wie z .B. Flamenco Oriental oder Tribal oder Samba oder Tango Oriental etc.

Es gibt einen Block: Wie erstelle ich meine eigene Choreografie – welches Kostüm trage ich dazu – wie kann ich meine Stärken am besten präsentieren einen weiteren Block: Wie unterrichte ich orientalischen Tanz.

Die Ausbildung ist umfangreich und abwechslungsreich und vermittelt die Freude an und durch den orientalischen Tanz und fördert die individuellen Bewegung  – und Ausdrucksmöglichkeiten und ein neues Bewusstsein für den eigenen, wundervollen Körper und Gesunderhaltung des Bewegungsapparates.

Wichtig ist mir persönlich auch, den orientalischen Tanz als Kunstform zu vermitteln und als Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu finden und zu leben.

 

Neben den Ausbildungen bietest du auch Kurse für Orientalischen Tanz in Euskirchen an. Diese Kurse eignen sich sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Tänzer. Welches Equipment sollte man als Anfänger zu den Kursen mitbringen? Wo ist die Tanzausstattung erhältlich?

Eigentlich brauchen wir nur bequeme Kleidung – eine Leggins oder einen Rock mit Gummizug, der dann auf der Hüfte getragen werden kann. Ein Tuch, um die Hüfte um die Bewegung zu unterstreichen gehört auch dazu. Die gibt es mit Münzen oder Fransen, mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Ausführungen. Heute muss niemand mehr seine Tanzkleidung selbst nähen – so wie in meinen Anfängen. Leider gibt es nicht mehr so viele Tanzboutiquen (in denen man die Schätze sehen und fühlen und anprobieren kann), da es mittlerweile ganz vieles im Internet zu kaufen gibt.

Erfahrungsgemäß haben wir Frauen aber auch schon viele Schätze im Schrank, die dann im Laufe der Zeit Einzug ins Studio halten. Hier ist der Raum und die Gelegenheit sich zu schmücken und damit auch ein bisschen in eine andere Welt einzutauchen und den Alltag für eine Zeit zu vergessen.

 

Was steckt hinter deinen Tanzreisen? In welche Länder reist du besonders häufig? Inwiefern verbindest du das Tanzen mit deinen Reisen? Auf welchen Festivals oder sonstigen Veranstaltungen nimmst du auf Reisen teil?

Die Tanzreisen sind eine tolle Gelegenheit für Frauen in einer Gruppe gleichgesinnter Tänzerinnen Urlaub und tanzen zu verbinden. Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit einer deutschen Reiseveranstalterin (Tara Travel Rummel)zusammen, die ein ganz besonderes Händchen für spezielle Plätze hat. So lernen wir verschiedene Länder kennen, meist solche, in  denen der orientalische Tanz auch getanzt wird oder wurde. Der Tag beginnt mit Tanzen und endet in gemütlicher Runde. Es gibt Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten und zum Abschluss der Reise einen Galaabend, an dem jede Tänzerin ihr Können zeigen kann.

Wir sind viele Jahre  in die Türkei gereist, aber auch nach Ägypten, Marokko, Andalusien, Kreta, etc.

Zum Dahab Dance and Holiday Festival werden mehrere Dozenten eingeladen und es können den ganzen Tag über Kurse belegt werden. Es gibt während des Festivals Shows in denen die Lehrer/innen performen und eine Show für die Schülerinnen.

Die Tanzreisen sind eine tolle Gelegenheit für Frauen

 

Reisen und Tanzen

Dank der Leidenschaft von Mardshana bringt sie ihren Schülern den Orientalischen Tanz auf einfache Weise näher und zeigt ihnen die Schönheit dieses Tanzes. Dafür bildet sie sich stetig weiter und reist in ferne Ländern, um ihr Wissen vor Ort aufzufrischen und zu erweitern. Wir danken der erfahrenen Tänzerin für diesen spannenden Einblick in die Welt des orientalischen Tanzes und wünschen ihr alles Gute.

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