Renommierter Werbefotograf mit umfangreichem Fachwissen

Veröffentlicht am 22 Juli 2019 von Verena Arnold
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Wenn es um professionelle und hochwertige Fotografie geht, darf nichts dem Zufall überlassen werden. Dies fängt schon beim Equipment an: Von der Kameratechnik, zu lichtstarken Objektiven und Beleuchtungstechniken bei In- und Outdoorshootings bis hin zur Nachbearbeitung der Bilder am Computer – überall muss der Handgriff sitzen. Damit aber Fotos  Qualität besitzen, und nicht nur eine gute Auflösung oder Beleuchtung, braucht es auch einen kreativen, originellen Kopf hinter der Kamera. 

Jens Brüggemann, Jahrgang 1968, ist seit mehr als 20 Jahren selbstständiger Werbefotograf. Sein Fotostudio, das zuvor in Düsseldorf ansässig war, hat er nun vor zirka drei Jahren in ein Loft-Werbefotostudio in Neuss umgewandelt. Die Schwerpunkte seiner fotografischen Tätigkeiten sind vielfältig und reichen von Beauty, Fashion bis hin zu Erotic, People oder E-Commerce. Neben einigen Auszeichnungen und Ausstellungen sowie neben mehr als ein Dutzend veröffentlichten Fotolehrbüchern veranstaltet er Workshops und Seminare und ist für führende Firmen aus der Fotoindustrie als Berater und Dozent tätig.  

Zur Fotografie ist Jens Brüggemann während seinem Studium der Wirtschaftswissenschaft gekommen, indem er nebenher das Musische Zentrum der Ruhr-Universität Bochum besucht hat. Dadurch wurde ihm das Fotografieren so wichtig, dass er nach dem Abschluss seines Studiums völlig auf diesen Berufszweig umstieg. Sein Studio führt er grundsätzlich alleine, zur Unterstützung holt er sich aber regelmäßig Freelancer, wie Grafiker, Stylisten oder Models, an Bord. 

Unser Interviewpartner Jens Brüggemann ist Fotograf

Jens, wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus? Was für ein Konzept steckt hinter deinem Unternehmen?

Einen „normalen“ Arbeitstag gibt es bei mir – GOTTSEIDANK! – nicht. Es gibt Tage, an denen sitze ich ausschließlich am Computer, schreibe an einem Fotolehrbuch, mache Bildbearbeitung oder die Buchhaltung. An anderen Tagen bin ich von morgens bis abends im Studio: dann bereite ich Shootings vor oder habe Shootings. Und dazwischen gibt es noch die Aufgaben: Locationsuche, Model-Castings, Kundenakquise, Besprechungen, Vorbereiten und Entwicklung neuer Fotoideen, Schulung und Coaching von anderen Fotografen, Informieren über neue Techniken und Produkte aus dem Bereich Kamera- und Beleuchtungstechnik, … Irgendetwas ist immer zu tun; wenn man selbständig ist, wird es nie langweilig!

Mich reizen ganz besonders neue Herausforderungen, also Fotojobs unter schwierigen Bedingungen oder wenn es darum geht, Dinge/Unternehmen zu fotografieren, von denen ich bei der Annahme des Fotoauftrags noch gar nicht weiß, wie ich das Ganze realisieren und fotografisch umsetzen soll. Denn unter diesen Umständen kann und muss ich kreativ werden und muss neue Lösungswege entwickeln. Was anderen Fotografen oft Angst macht, betrachte ich hingegen als spannende Herausforderung und Abwechslung.

Dadurch, dass ich so unterschiedliche Bereiche der Fotografie abdecke (wie zum Beispiel Industrie-, Architektur-, Editorial-, Mode-, Beauty-, Portrait- und Aktfotografie), ergeben sich viele, oftmals auch unerwartete Synergien. Wenn ich beispielsweise in der Industriefotografie komplizierte, aufwändige Licht-Sets entwickle, werde ich davon irgendwann auch bei meinen Fashion-, Beauty-, Editorial- oder Aktfotos profitieren. Das durch die Durchführung von aufwändigen Fotojobs angeeignete Know-How steht mir – und damit auch meinen Kollegen, die zu mir zur Weiterbildung kommen, also immer auch für andere Bereiche – zur Verfügung.

 

Welche Angebote sind bei den Kunden beliebt? Mit welchen Branchen arbeitest du zusammen?

Ich arbeite ja in ganz unterschiedlichen Bereichen:

Im Bereich der Werbefotografie (Industrie-Unternehmen und Werbeagenturen) werde ich von meinen Kunden oft wegen meiner professionellen Arbeiten und für die reibungslose Abwicklung meiner Fotojobs gelobt. Neben perfekten Fotoergebnissen sind beide Punkte ebenfalls wichtig für die Kundenbindung.

Im Bereich der Akt- und Erotikfotografie geht es darum, die abgebildete Person möglichst vorteilhaft und oft auch verführerisch abzubilden. Hier sind Einfühlungsvermögen, Kreativität, Bildideen gefragt. Und auch das Ambiente am Set spielt eine wichtige Rolle, damit die Fotos gelingen. Und last but not least gehört eine individuelle Bildbearbeitung, die durch mich persönlich durchgeführt wird, unweigerlich dazu. Insbesondere der kreative Bereich des Schaffens eines eigenen Bild- und Farb-Looks, passend zum Bildinhalt und zur Bildaussage, nimmt viel Zeit in Anspruch – sorgt aber oft für den WOW-Effekt bei meinen Kundinnen. Kunden sind neben den Frauen, die schöne sinnliche Fotos von sich haben wollen, aber auch die Kalenderverlage und die Kosmetikindustrie.

Außerdem bin ich auch als Referent bei Workshops und Seminaren tätig. Hier sind meine Kunden andere Fotografen, die sich fortbilden möchten. Auch in diesem Bereich profitiere ich von meinem breit aufgestellten Fachwissen. So gebe ich beispielsweise Workshops und Seminare zu den Themen: Akt- und Erotikfotografie, Boudoir-Fotografie, Beautyfotografie, Fashionfotografie, berufliche Selbständigkeit als Fotograf, Burlesque-Fotografie, Posingtipps, E-Commerce-Fotografie, Lightpainting, kommerzielle Fotografie, professionelle Lichtführung und Beleuchtungstechnik.

Außerdem begleite ich auch im Rahmen von Coachings Berufskollegen bei wichtigen, größeren Jobs, damit diese am Tag X entlastet werden und sich ganz auf den Kunden und das Fotoshooting konzentrieren können. Hier ist ein Schwerpunkt die kreative Lichtführung.

 

Bevorzugst du bei der Auswahl deiner Kameras eine bestimmte Marke?

Ich arbeite hauptsächlich mit Nikon-Kameras. Hier besitze ich regelmäßig die aktuellen Spitzenmodelle. Gleiches gilt für die Objektive, von denen ich ausschließlich die Originale von Nikon verwende. Am liebsten arbeite ich mit lichtstarken, qualitativ hochwertigen Festbrennweiten. Zusätzlich liebäugle ich – als Ergänzung – momentan noch mit einer kompakten Fuji XPro2 samt ein paar Festbrennweiten für Auslandsjobs.

 

Was für Tipps kannst du Anfängern in der Fotografie geben? Welche Kamera lohnt sich für den Einstieg?

Der Kameramarkt ist extrem vielfältig geworden, was gut ist, denn wir Fotografen profitieren von der großen Auswahl ganz unterschiedlicher Modelle. War früher die Entscheidung oft markenbezogen, ist heutzutage der erste Schritt zu überlegen, was man für seine fotografischen Arbeiten benötigt – also welches System einen am besten unterstützt. Gesucht wird also das passende Handwerkszeug.

Die Entscheidung wird aber bedingt durch die Fotoaufträge, die man abwickeln möchte. Nicht jeder braucht eine 45-Megapixel-Kamera (schon gar nicht, wenn die Fotos in klein nur im Internet veröffentlicht werden sollen). Wer viel reist, sollte sich Gedanken über die Größe und Schwere seiner Kameraausrüstung machen. Manchmal reicht eine APS-C Kamera da durchaus aus. Und wie einfach (oder kompliziert) soll/darf die Bedienung der Kamera sein? (Viele Fotografen finden sich einfach nicht mehr mit den hunderten Einstellmöglichkeiten der modernen Kameras zurecht – und sind dann mehr mit der Kamera als mit dem Motiv selbst beschäftigt.) 

Wo keine Kompromisse eingegangen werden sollten, ist die Bildqualität. Wer „schlecht“ kauft, wird dies bei jedem Foto bereuen. Insofern rate ich dazu, lieber gleich in ein hochwertiges System zu investieren – getreu dem Motto: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Insofern sollten auch bei der Auswahl der Objektive die Schwerpunkte auf Eignung und Qualität gesetzt werden.

Gleiches gilt übrigens auch für das Zubehör, und, was ebenfalls ein wichtiger Punkt ist, die geeignete Beleuchtungstechnik. Denn Fotografieren heißt „Malen mit Licht“ und mit einem eigenen Lichtequipment ist man unabhängiger von den herrschenden Bedingungen und kann viel kreativer sein. Deshalb gehört die Kaufberatung zum Thema Blitzanlagen zu meinen Leistungen, die ich neben den Workshops für meine Berufskollegen anbiete. Anders als im Fotogeschäft nehme ich mir die Zeit, zuerst zu eruieren, was (und auch wo) der Fotograf überhaupt fotografieren möchte und welche Bildsprache er oder sie verfolgen möchte. Erst dann kann ich geeignete Vorschläge machen und wirklich die Blitzanlage empfehlen, die auf die Anforderungen des Fotografen „passt“. Dabei bin ich neutral, d.h. meine Empfehlungen sind nicht durch Verkaufsmargen oder Markentreue beeinflusst (da ich ja nur berate – aber nicht verkaufe).

Einen „normalen“ Arbeitstag gibt es bei Jens nicht

 

Immer etwas zu tun 

Für Jens gibt es keinen genormten Berufsalltag – und das sei gut so, wie er findet, denn die Selbstständigkeit bringe viele Herausforderungen, aber auch wertvolle Erfahrungen, von denen sogar andere noch profitieren würden, und vor allem Abwechslung. So lernt man mit den verschiedensten Situationen umzugehen und neue, kreative Ideen zu entwickeln. Was bei jedem Fotografen dabei nie fehlen darf, ist die je nach Verwendungszweck richtige und hochwertige Ausrüstung, die erst das qualitative Bildmaterial zur Weiterverarbeitung liefert. 

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