Strom ist nichts für Laien

Veröffentlicht am 28 Oktober 2019 von Verena Arnold
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Heimwerken wird immer beliebter, wahrscheinlich weil es einfach ein gutes Gefühl ist, etwas selbst geschaffen zu haben. Und dank einiger Bücher über Do it yourself gibt es viele Anleitungen, die Anfängern den Einstieg erleichtern. Es gibt aber auch Bereiche, wo es absolut nicht empfehlenswert ist, zu viel Ehrgeiz zu entwickeln und das ist der Bereich Strom, den man in jedem Fall einem gelernten Elektriker überlassen sollte. Leider entscheiden sich immer weniger junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk und das merkt man bei den Wartezeiten, wenn man einen Handwerker beauftragt. Dies sollte aber nicht dazu verführen, doch selbst sein Glück zu versuchen, denn Strom kann durchaus lebensgefährlich sein.

Wir wollten mehr über den Beruf des Elektrikers erfahren und haben mit Tobias Schaufler gesprochen. Vor 27 Jahren in Friedberg geboren, lebt und arbeitet er heute in Augsburg. Obwohl er ursprünglich nicht den Plan hatte, Elektriker zu werden, ist er heute mit seinem Unternehmen TS Smart Home e.K. sogar selbstständig tätig.

Nach dem Abitur wollte er eigentlich Regenerative Energien studieren, erreichte aber leider nicht den notwendigen Notendurchschnitt. Da er sich schon von klein auf für Elektrizität interessierte, entschied er sich dann für die Alternative Handwerk und absolvierte die Ausbildung zum Elektroniker für Energie, und Gebäudetechnik mit Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker für Elektrotechnik.

Nach der Ausbildung entschied er sich relativ schnell für Selbstständigkeit und bietet heute einen umfassenden Elektronik-Service rund um Haus und EDV. Bei seiner Arbeit wird er von zwei Festangestellten und zwei Teilzeitkräften auf 450 Euro Basis unterstützt, sowie durch einen Subunternehmer. 

Unser Interviewpartner Tobias Schaufler ist Elektriker von Beruf

 

Tobias, warum bist du Elektriker geworden?

Mein Vater hat Physik studiert und hat in seinem Beruf immer wieder mit Elektrotechnik zu tun gehabt. Damals hat mich die Elektrizität schon als Kind begeistert. Ganz am Anfang wollte ich noch vor meinem Abitur die Schule abbrechen und eine Ausbildung zum Fachinformatiker machen, weil ich mich schon immer gut mit PCs auskannte und immer jedem geholfen habe, der Fragen hatte. Den Plan hab ich dann aber doch schnell wieder verworfen, weil ich erst meine Schule abschließen wollte. Als ich dann meinen Studienplatz nicht bekommen habe, hab ich auf Anregung meines Vaters hin, mich auf einen Ausbildungsplatz als Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik beworben. Auf Grund des damals schon bestehenden Problems des Azubi-Mangels hab ich auch ziemlich schnell einen Platz bekommen. So gesehen ist der Beruf keine geplante Sache.

 

Wie wirst du bezahlt – pro Stunde oder nach Schwierigkeitsgrad der Reparatur?

Ich rechne pro Stunde ab, aber bei manchen Projekten gibt es aber auch Pauschal- und Festpreise.

 

Mit welchem Werkzeug arbeitest du am liebsten und warum?

Ich glaube, ich hab tatsächlich kein Lieblingswerkzeug, denn du brauchst für so viele verschiedene Tätigkeiten das richtige Werkzeug und somit magst du das Werkzeug das in dem Moment passend ist am liebsten.

 

Gab es Geräte, die du nicht mehr reparieren konntest? Was passiert mit so einem Gerät?

Bei Geräten, bei denen einen Reparatur unmöglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist werden je nach Kundenwunsch entweder entsorgt und ersetzt oder zurückgegeben.

 

Abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft

Handwerk hat auch heute noch goldenen Boden, wie eine alte deutsche Redewendung sagt. Gerade im Bereich Elektrik und Elektronik gibt es ein so breites Betätigungsfeld, dass diese Arbeit sicher niemals langweilig wird und dieser Beruf wird durch die Weiterentwicklung der Technik und die Erweiterung der Einsatzbereiche für Künstliche Intelligenz in Zukunft sogar noch mehr Möglichkeiten bieten. Wir danken Tobias Schaufler für dieses Gespräch.

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