Werde Trainer für den Tanz an der Stange

Veröffentlicht am 20 März 2020 von Verena Arnold
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Poledance erfreut sich immer mehr Beliebtheit, da zunehmend der sportliche Nutzen und Spaßfaktor erkannt wird. In kurzer Zeit baut man Kraft auf, wird beweglicher und lernt, den eigenen Körper in eleganten Figuren um die Stange zu bewegen. Damit man die Techniken beherrscht und sich dabei nicht verletzt, braucht man unbedingt einen ausgebildeten Trainer an der Seite. Dieser kann nicht nur die richtigen Bewegungsabläufe vermitteln, sondern durch sein Fachwissen und viel Erfahrung Tipps geben oder auf Fehler hinweisen. Doch bevor man Trainer werden kann und tatsächlich Schüler unterrichten darf, muss man eine Ausbildung absolvieren, um genau zu wissen, worauf man achten muss.

Alina Schmidt-Buttke ist 36 Jahre alt und wurde in Bautzen/Sachsen geboren. Seit zehn Jahren ist sie in Eisenach/Thüringen wohnhaft. Nach dem Abitur ging sie erst einmal zwei Jahre ins Ausland nach Teneriffa und Venezuela und arbeitete dort in Hotels an der Rezeption. Sie erlernte deshalb auch einen Beruf in diesem Bereich und wurde staatlich geprüfte Internationale Touristikassistentin. Die Ausbildung fand an einer Privatschule statt und um diese finanzieren zu können, wurde sie Tänzerin. Als GoGo Girl in den Diskotheken tourte sie jedes Wochenende durch ganz Deutschland. Einige Clubs hatten Stangen auf den Podesten stehen und so wurde ihr Interesse am Poledance geweckt. Nachdem sich ihr Weg ins Poledance manifestiert hatte, machte sie eine Group- und Step Trainer-B Lizenz und weitere Trainer Aus- und Weiterbildungen bezogen aufs Poledance und Anatomie.

Irgendwann kamen andere Tänzerinnen auf sie zu, die das auch lernen wollten. So wurde ein Trainingskonzept erstellt und 2009 eröffnete sie das erste Poledance Studio in Dresden, das noch heute existent ist, mit ihrer besten Freundin Jacqueline Walther. Da das Interesse nicht nur bei den Tänzerinnen groß war, sondern auch bei allen anderen Frauen, die Poledance als Fitnesssport interessant fanden, wuchsen die Zahlen der Teilnehmer und damit auch die Standorte. Sie eröffneten Studios in Bautzen, Erfurt und Jena. Bald reichte es nicht mehr aus, dass Jacqueline und Alina als Trainerinnen die Kurse gaben. Sie brauchten mehr Trainer.

Das war die Geburtsstunde der CrazyPole Instructor Poledance Trainer Ausbildung. Anfangs bildeten sie nur Trainer für ihre Studios intern aus, aber als der Bedarf da war, dass auch andere Poledance Studios Trainer brauchten, führte Alina erstmals die Ausbildung 2011 extern durch. Sie arbeitet alleine. Ihr Mann hält ihr aber jederzeit den Rücken frei, wenn sie dies braucht.  

Unsere Interviewpartnerin Alina Schmidt-Buttke ist Pole Dance Trainerin

 

Aus welchen Gründen beschäftigst du dich mit dem Pole Dance? Warum hilfst du nun Anderen Pole Dance zu lehren? 

Poledance ist für mich einfach die interessanteste Art, Sport mit Tanz zu verbinden. Während des Trainings hat man Spaß und bekommt im Grunde gar nicht richtig mit, dass man Sport macht. Also ein ideales Training für ‚Sportmuffel‘.

Da Poledance mit nicht geringen Risiken behaftet ist (bei falscher Ausführung können die Gelenke Schaden nehmen oder man stürzt gar kopfüber von der Stange), ist es notwendig zu wissen, wie man gelenkschonend und sicher seine Schüler unterrichtet. Deshalb ist es unheimlich wichtig, eine Poledance Trainer Ausbildung zu absolvieren, bevor man Schüler unterrichtet.

 

Welchen Tänzen ähnelt der Pole Dance? Wie unterscheidet er sich von herkömmlichen Tänzen?

Poledance ähnelt in gewisser Weise dem Schlittschuhlaufen. Die Achse ist dann zwar die Stange und nicht der eigene Körper, aber es gibt einige Figuren, die man direkt an die Stange übertragen kann. Auch aus dem Ballett werden einige Begriffe benutzt.
Von herkömmlichen Tänzen unterscheidet sich Poledance darin, dass man um und mit dem Trainingsgerät tanzt.

 

Welche Hilfsmittel benötigst du zum Pole Dancing? Wie kommen diese zum Einsatz?

Man nutzt Gripmittel, mit denen man das Abrutschen von der Stange erschwert. Diese gibt es in flüssiger Form oder als Pulver – so wie beispielsweise beim Klettern das Magnesium.
Beim Üben von neuen Tricks an der Stange werden eigens für das Poledance erhältliche Fallsturz-Matten um die Stange gelegt, um Verletzungen bei einem Abrutschen zu vermeiden. Grundsätzlich sollte man aber neue Tricks nie alleine ausprobieren, sondern stets mit einem Trainingspartner, der Hilfestellung leisten kann.

 

Wie kann man Pole Dance lernen? Wie ist deine Ausbildung im Speziellen aufgebaut?

Da Poledance nun als Tanzsport in Deutschland angekommen ist, gibt es mittlerweile viele Poledance Studios in ganz Deutschland. Man sollte diese auch unbedingt besuchen, denn das autodidaktische Erlernen birgt große Verletzungsrisiken. Allerdings sollte man bei der Studiowahl darauf achten, dass die Trainerinnen und Trainer eine Poledance Trainer Ausbildung absolviert haben. Alle von CrazyPole ausgebildete Trainerinnen und Trainer findet man direkt in einer Übersicht auf der Website: https://www.crazypole-instructor.com/trainer_innen
Hier kann man sich sicher sein, in guten Händen zu sein, denn die CrazyPole Instructor Ausbildung wurde von der PDC (Poledance Community) einer Prüfung unterzogen und wurde von dieser international zertifiziert.
Die Ausbildung umfasst folgende Themen in Theorie und Praxis: Grundlagen Anatomie, Stundenaufbau mit Schwerpunkt auf Unterrichtsmethoden, das Erlernen von Hilfestellungen (Spotting), psychologische Grundlagen im Umgang mit den Teilnehmern, Grifflehre sowie Up- und Downgrades von Poletricks. Je nach Ausbildung, die gebucht wird, gibt es noch die Möglichkeit das CrazyPole Kurs Konzept zu erlernen.
Dieses baut vom Schwierigkeitsgrad aufeinander auf. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung.

Poledance ähnelt in gewisser Weise dem Schlittschuhlaufen

 

Eine geprüfte und zertifizierte Ausbildung

Poledancestudios gibt es inzwischen zahlreiche in Deutschland. Wichtig ist allerdings immer, dass die Trainer professionell ausgebildet wurden und ihren Schülern kompetente Hilfestellung bieten können. Die CrazyPole Instructor Ausbildung wurde von der Poledance Community geprüft und garantiert, dass man alles erlernt, was man als Trainer braucht. Neben Anatomie, Grifflehre und Tricks stehen auch der psychologische Umgang mit Schülern, sowie Hilfestellungen und Unterrichtsmethoden auf dem Programm. Am Ende absolviert man eine theoretische und praktische Prüfung und darf stolz als Poledance Trainer beginnen, Tanzbegeisterte zu unterrichten.

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